BREMEN - Die Logistik ist eine Branche der Zukunft. Und Bremen will in diesem Segment eine gute Rolle spielen. Darum gibt es nicht nur einen alljährlichen Bremer Logistiktag, der am gestrigen Donnerstag stattfand, sondern nun auch einen „Masterplan Logistik Land Bremen“, so der leicht sperrige Titel. Die Kernforderungen lauten: Bremen braucht ein klares Bekenntnis zur Logistik. Die Verkehrsinfrastruktur auf Straße, Schiene und Wasser muss den steigenden Bedarfen angepasst werden und schließlich sollen die Ressourcen in Aus- und Weiterbildung in ausgebaut werden.
Erstellt wurde der Masterplan vom Kompetenzzentrum Logistik Bremen (KLB), das im Herbst 2006 vom Senatsressort für Wirtschaft und Häfen und der Handelskammer gegründet worden ist. Dr. Hanspeter Stabenau, Logistikbeauftragter des Landes Bremen, sieht im globalen Wachstum der Hafenstandorte eine „große Herausforderung“. Deshalb müssten die im Masterplan enthalten „Handlungsempfehlungen jetzt umgesetzt werden“, sagte er.
Insbesondere die Verkehrsinfrastruktur bedürfe Verbesserungen. „Die Zukunft des Logisitikstandortes Bremen hängt wesentlich von der Leistungsfähigkeit seiner Verkehrsverbindungen ab“, sagte Handelskammerpräses Lutz Peper. Die Hinterlandverkehre müssen fließen können, Flächen bereitgestellt werden und Hindernisse aus dem Weg geräumt werden, so die Botschaft.
