BREMEN - Die Rufe aus der bremischen Wirtschaft sind erhört worden: Nach langjähriger Pause nimmt Bremen ein weiteres Messeengagement in Hannover wieder auf. Die Wirtschaftsförderer des Bundeslandes haben elf Unternehmen auf ihren Gemeinschaftsstand auf der „Hannover Messe“ gelotst.
Nachdem sich die regelmäßige Präsenz auf der Computermesse „CeBIT“ für die bremische Wirtschaft zwar ausgezahlt hat, aber immer mehr Unternehmen auch computerbasierte Innovationen für die Industrie in den Markt bringen wollen, lag die Präsentation auf der Industriemesse nahe. Die Bremer Investitions-Gesellschaft (BIG) und die Bremerhavener BIS haben jetzt den Gemeinschaftsstand in Halle 16, „Factory Automation“, realisiert.
„Mit dem Gemeinschaftsstand möchten wir die Bremer Unternehmen und Forscher dabei unterstützen, ihre Leistungspalette vorzustellen, sich dem Fachpublikum zu präsentieren und nicht zuletzt neue Kunden und Partner zu gewinnen“, sagt BIG-Chef Ulrich Keller. Von Montag, 21. April, bis Freitag, 25. April, zeigen bremische Unternehmen wie die „all in one“ GmbH, Neusta Softwareentwicklung und MWB Motorenwerke Bremerhaven sowie universitätsnahe Forschungsinstitute wie das Bremer Institut für Produktion und Logistik (kurz: BIBA) ihre neuesten Ergebnisse und Produkte unter den zwei Schwerpunkten „Maritime Wirtschaft“ und der neuen Spitzentechnologie „RFID“ (Radio Frequency Identification Device). Eine Gewichtung, die für das Bundesland großen Sinn macht, gehen doch hier viele Vorhaben in diese beiden Richtungen.
