BREMEN - BREMEN/JE - Der Zigarettenfabrikant Wolfgang Ritter (Martin Brinkmann AG) wäre am 7. April 100 Jahre alt geworden. Seine Stiftung besteht seit 35 Jahren. Und der Wolfgang-Ritter-Preis wird seit nunmehr zwei Jahrzehnten verliehen.
Rund 6 000 Beschäftigte zählte die Tabakfirma Martin Brinkmann (u.a. „Lord Extra“) in den 60er Jahren, davon rund 3 000 in Bremen-Woltmershausen. Der Firmenchef Wolfgang Ritter hat 1970 eine gemeinnützige Stiftung gegründet, deren Zweck es ist, die Wissenschaft und vor allem den akademischen Nachwuchs zu fördern.
Seit ihrer Gründung seien rund elf Millionen Euro vor allem für bremische Zwecke ausgeschüttet worden, sagt Helge Bernd von Ahsen, Vorstandsvorsitzender der Stiftung. Für 2005 stehen rund 330 000 Euro zur Verfügung. Gefördert werden die Bremer Uni, die Hochschule Bremen und jetzt auch die International University in Grohn.
Hohes Ansehen genießt auch der mit 20 000 Euro dotierte Wolfgang-Ritter-Preis, mit dem Veröffentlichung rund ums Thema „Soziale Marktwirtschaft“ gefördert werden. Der Preis wird am 7. April um 11 Uhr im Rathaus verliehen. Preisträger sind Dr. Steffen Roth sowie Dr. Stephan Schönefuß.
