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NWZonline.de Region Bremen

Holzquartier mit Hindu-Tempel

08.09.2018

Bremen Der Vorhang hebt sich. Das große Bauschild darunter wird sichtbar. „So geht Zukunft!“ steht darauf. Darunter ist eine Skizze des hier entstehenden Quartiers „Stiftungsdorf Ellener Hof“ der mit 25 Partnern kooperierenden Bremer Heimstiftung im Stadtteil Osterholz zu sehen. Am Freitagvormittag war der offizielle Baubeginn.

Auf 100 Hektar soll Bremens erstes komplett in Holzbauweise gebautes Viertel mit 500 Wohneinheiten verschiedener Preisklassen hochgezogen werden. Als erstes entstehen eine Erschließungsstraße und ein Gebäude für 66  Studenten und Auszubildende im Nordosten des Areals an der Ludwig-Roselius-Allee. Bauherr ist die Heimstiftung. Danach folgt ein Gebäude mit Wohnungen, einem AOK-Beratungszentrum und Ladenlokalen.

Das sozial-ökologische Modellquartier soll bunt werden. Die hinduistische Gemeinde baut einen Tempel. „Trauerland“, ein Verein der Trauerbegleitung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene anbietet, wird auf dem Gelände vertreten sein. „Das Geheimnis lebendiger Städte ist Vielfalt“, sagt Alexander Künzel, Senior-Vorstand der Bremer Heimstiftung. „Vielfalt können wir aber nicht selber herstellen.“ Es gäbe bereits 25 Kooperationspartner und es würden sicher noch mehr werden. Kindergärten und Tagespflegeangebote kommen auch in das Dorf.

„Was hier entsteht, hat eine Menge Qualität und Durchmischung“, sagt Bürgermeister Carsten Sieling (SPD). Bremen könne den Wohnraum für etwa 1000 Menschen gut gebrauchen. „Der Osten der Stadt ist besonders unter Druck. Auch die Kapazitäten in den niedersächsischen Nachbargemeinden sind erschöpft“, so Sieling weiter.

Der Sprecher des Beirats Osterholz, Wolfgang Haare (SPD), bezeichnet das Projekt als „Glücksfall für den Stadtteil“. Durch die Erschließung würden das südlich angrenzende Quartier Ellener Feld und das nördlich gelegene Blockiek miteinander verbunden.

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