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NWZonline.de Region Bremen

Hier tobt Yuna durchs Gehege

07.05.2019

Bremen Im grünen Wissenschaftscenter Botanika gibt es eine Neu-Bremerin: die Weißhandgibbon-Dame Yuna aus dem Skaerup Zoo in Dänemark. Am Montag, kurz vor ihrem siebten Geburtstag, wurde sie offiziell vorgestellt. Sie gehört zu den vier Weißhandgibbons, die in zwei Gehegen ein Zuschauermagnet sind.

Frisch vorgestellt, zeigt sie ihre Fitness und schwingt sich an den langen Armen durchs Gehege. „Eigentlich ist sie sehr zurückhaltend, das merkte man besonders am Anfang“, sagt Tierpflegerin Stephanie Lange (28) von der Botanika. Yuna kam in einer Kiste nach Bremen. „Wir haben die Kiste so gehalten, dass sie nur in eine Richtung hinauslaufen konnte. Sie hat sich erst nicht getraut. Nach zehn Minuten ist sie rausgekommen“, sagt Lange.

Das war am 18. August 2018. Danach wurde Yuna in der Botanika in Horn eingewöhnt. Und natürlich wurde sie als Neu-Bremerin auch beim Veterinäramt angemeldet, sagt Pressesprecherin Sylvia Schuchardt.

Yuna lebt in einem Gehege mit Knuppy, ebenfalls sieben Jahre, mit dem sie sich „sehr gut versteht“, wie es heißt. „Man merkt, dass sie immer mehr aus sich rauskommt. Knuppy ist der erste Mann, den sie kennengelernt hat“, sagt Lange. Knuppy ist ein echter Draufgänger, beide Äffchen verteidigen ihr Revier konsequent. Wenn die Pfleger ins Gehege gehen, werden die Weißhandgibbons in einem abgesperrten Teil untergebracht. „Sie sind zum Beispiel im Innengehege, wenn wir das Außengehege saubermachen“, sagt Stephanie Lange.

Platz für Yuna musste die 17 Jahre alte Lucy machen. Sie zog in den Zoologischen Garten Hof nach Bayern um. Lucys langjähriger Gefährte Bubi war 2017 im hohen Alter von 44 Jahren an Herzversagen gestorben. Lucy hat sich den Angaben zufolge bereits gut eingelebt. Zusammen mit ihrem neuen Gefährten Zoro stimmt sie morgens bereits in den für Gibbons so typischen Gesang ein. In der Botanika leben neben Knuppy und Yuna auch die Jungtiere Wody (4) und Jupp, der im Juli drei Jahre alt wird. Bubi, Lucy, Knuppy und der damals zwei Wochen alte Jupp waren im Sommer 2016 in die Botanika gekommen.

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