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NWZonline.de Region Bremen

Bremer Brücken baufällig

20.02.2017

Bremen 760 Bremer Brücken gibt es, um einige von ihnen ist es schlecht bestellt. Sie befinden sich laut Bauressort in einem ungenügenden Zustand und müssen abgerissen oder saniert werden, weil die Stand- und Verkehrssicherheit nicht mehr gegeben oder erheblich beeinträchtigt ist. Senator Joachim Lohse (Grüne) forderte im Hinblick auf die anstehenden Haushaltsverhandlungen mehr Geld für die anstehenden Sanierungen und den weiteren Erhalt der Bauwerke.

Zehn Brücken, für deren Unterhaltung Bremen sorgen muss, sowie eine in der Baulast des Bundes machen dem Bauressort und dem Amt für Straßen und Verkehr (ASV) „richtig Sorgen“, so Thomas Sauer, ASV-Abteilungsleiter Brücken- und Ingenieurbau.

Besonders schlecht steht es um die Weserbrücke über die A 1 zwischen Hemelingen und Arsten, die derzeit notsaniert wird. Gerissene Schweißnähte, eingerissene Querträger – die für Bremen wichtige Weserüberquerung leidet wie die anderen Bauwerke unter dem stetig wachsenden Lkw-Verkehr, so Lohse. Auch das Gewicht sei ein Problem.

Mittlerweile habe man begonnen nachzurechnen, wie stabil und tragfähig die Bauwerke noch sind – ein zeitaufwändiger Prozess. Einen Zwischenstand gab es nun erstmals am Freitag: Demnach wurden 16 der 125 größeren Teilbauwerke in Bremen bislang überprüft, weitere 18 befinden sich „in Bearbeitung“. Der Rest steht noch aus.

Zwei Drittel der Bremer Brücken, so der Trend, müssten demnach „ertüchtigt“ oder komplett ersetzt werden, so Sauer. Neben den elf Bremer Brücken, die bei der Nachberechnung die schlechteste Zustandsnote erhalten hatten, sei bei weiteren 21 die Sicherheit bereits beeinträchtigt. Die Folgen: Abriss, Sperrungen oder Einschränkungen für den Verkehr.

Zurück zur sogenannten „Weserstrombrücke“ der A 1: Nach der aktuellen Notsanierung folgt im nächsten Jahr eine große Instandsetzung. Sieben bis zehn Millionen Euro werden investiert, etwa 500 Tonnen Stahl verbaut, um die Brücke zu erhalten. „Damit erkaufen wir uns Zeit“, so der ASV-Experte. In zehn bis 15 Jahren müsse dann ein Ersatzbau her. Grob geschätzte Kosten: 50 bis 60 Millionen Euro.

Sorgen macht den Experten außerdem die Überführung der Bahnstrecke im Zuge der A 1 in Uphusen. Maßnahmen zur „Ertüchtigung“ würden außerdem beispielsweise bei der Wilhelm-Kaisen-Brücke und der Stephanibrücke notwendig. Ein Neubau werde zum Beispiel bei der Brücke Brauteichen in Bremen-Nord fällig.

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