BREMERHAVEN - 25 Millionen Ziegelsteine waren verbaut und 20 000 Pfähle gerammt, als am 20. September 1897 die Kaiserschleuse offiziell ihrer Bestimmung übergeben wurde. Jetzt, 113 Jahre später, wird die Schleuse neu gebaut, diesmal allerdings nicht aus Ziegeln und Holzpfählen, sondern aus Stahl und Beton. Mit 305 Metern Länge und 55 Metern Durchfahrtsbreite ist das Projekt erneut eines der größten Schleusenprojekte Europas.

Über das „Jahrhundertbauwerk Kaiserschleuse“ spricht Stefan Woltering vom Hafendienstleister „Bremenports“ am Dienstag, 13. April, im „Deutschen Schifffahrtsmuseum“ in Bremerhaven. Beginn ist um 19.30 Uhr. Der Vortrag findet in Zusammenarbeit mit dem Nautischen Verein zu Bremerhaven und der Schifffahrtsgeschichtlichen Gesellschaft statt.