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Aktualisiert vor 11 Minuten.

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NWZonline.de Region Bremen

„Seute Deern“ rührt die Herzen

18.02.2019

Bremerhaven Wenige Stunden nach den ersten Meldungen über den Brand auf der „Seute Deern“ ist der Alte Hafen, dem Liegeplatz der Bark, voller Menschen. Von außen merkt man dem Segelschiff nicht an, was in der Nacht von Freitag auf Sonnabend geschah. Aber unter Deck, verrät ein Feuerwehrmann, soll es schlimm aussehen.

Eva Erkenberg aus Bremerhaven hat sich zu einer spontanen Aktion entschlossen. Gemeinsam mit einigen Bekannten legt sie auf den Grashügeln zwischen Schifffahrtsmuseum und Altem Hafen Herzen aus wetterbeständiger Folie aus. Insgesamt ergeben die Herzen den Namenszug „Seute Deern“. „Wer möchte, kann diese Vorlagen beschriften und seine Anteilnahme am Geschehen ausdrücken“, bietet Eva Erkenberg an. Sie muss nicht lange warten. Die Leute wollen eine Botschaft zurücklassen. Viele wollen das.

Gisela zum Beispiel. Sie ist seit 1983 Stammgast im Bordrestaurant von Jens Schmidt und wünscht dem Schiff alles Gute. „Schmiddi, wir sind in Gedanken bei Euch“, steht auf einem anderen Herzen und gleich daneben „Lieber Schmidt, Kopf hoch, wir helfen, wenn immer nötig, Dieter“. Pragmatisch eher der Tipp: „Lasst Euch Geld geben vom Staat für den Wiederaufbau.“

Eva Erkenberg, deren Schwiegervater früher Technischer Direktor am Deutschen Schifffahrtsmuseum war, wundert sich über die große Resonanz nicht. „Viele Bremerhavener fühlen sich diesem Schiff sehr verbunden. Das kann man an den zahlreichen Einträgen ablesen.“

Einige Schritte weiter verteilt Barbara Pawlik bunte Sticker an die Passanten. „Seute Deern“ steht auf jedem dieser kostenlosen Buttons. Natürlich kann man auch Geld spenden. Nicht für das Schiff. „Das Geld geht an die Jugendfeuerwehr. Alle Einsatzkräfte haben auf der Seute Deern hervorragend gearbeitet. Ohne sie wäre das Schiff verloren gewesen,“ sagt Pawlik.

Heiner Otto Korrespondent / Redaktion Bremerhaven
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