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Aktualisiert vor 14 Minuten.

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NWZonline.de Region Bremen

Feuer auf Bremerhavener Museumsschiff „Seute Deern“

18.02.2019

Bremerhaven Bremerhavens Wahrzeichen, das Museumsschiff „Seute Deern“, ist am späten Freitagabend in Brand geraten. Als die Feuerwehren am Liegeplatz Alter Hafen eintrafen, war bereits Feuerschein zwischen Innen- und Außenhaut zu sehen. „Genau das macht die Löscharbeiten auch so schwierig“, hieß es am frühen Samstagmorgen von der Feuerwehr.

Gegen 7.30 Uhr war der Brand am Samstag so gut wie gelöscht. Immer mehr Einsatzfahrzeuge wurden abgezogen. Dennoch verbleibt eine Brandwache am Museumshafen – falls auf der „Seute Deern“ Glutnester wieder aufglimmen sollten.

In der Nacht waren knapp 80 Feuerwehrleute und Mitarbeiter des Technischen Hilfswerks damit beschäftigt, eine weitere Ausdehnung der Flammen zu vermeiden. Dazu mussten mit Motorsägen Öffnungen in den Rumpf geschnitten werden. Fachleute gehen nach ersten, sehr vorsichtigen Schätzungen davon aus, dass der Schaden beträchtlich sein dürfte.

Alarmiert wurden die Einsatzkräfte kurz nach 22 Uhr, weil die Küche des Bordrestaurants plötzlich völlig verqualmt war. Gäste konnten sich ohne fremde Hilfe ins Freie retten. Verletzt wurde niemand.

Nach einem ersten Löschangriff hatten Feuerwehren aus Bremerhaven und dem Landkreis Cuxhaven sowie Kräfte des Technischen Hilfswerks die Lage im Griff. Dennoch drang auch Stunden später noch immer dichter Qualm nach außen. Daher sperrte die Polizei die parallel zum Hafenbecken verlaufende Columbusstraße komplett.

Bei den Löscharbeiten wollte die Feuerwehr nach eigenen Angaben nichts überstürzen, damit nicht zusätzlicher Schaden an der 1919 in den USA gebauten Bark entsteht. Der hölzerne Frachtsegler, den die Stadt Bremerhaven 1972 dem gerade im Aufbau befindlichen Deutschen Schifffahrtsmuseum überließ, ist von der Substanz her schon seit Jahren in einem kritischen Zustand.

Wie berichtet, soll das Schiff neu aufgebaut werden. Das könnte Sanierungskosten von mehr als 34 Millionen Euro auslösen. Wie sich die Situation der „Seute Deern“, in deren Laderaum es ein beliebtes und gut gehendes Restaurant gibt, nach dem Brand entwickeln wird, bleibt abzuwarten.

Heiner Otto Korrespondent / Redaktion Bremerhaven
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