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NWZonline.de Region

Kleinkind nach Brand gestorben – 14 Verletzte

08.09.2017

Bremerhaven Jede ärztliche Hilfe kam zu spät: Nach einem verheerenden Feuer in der Wohnung eines älteren Mehrfamilienhauses im Bremerhavener Stadtteil Lehe erlag ein dreijähriger Junge seinen schweren Verletzungen. Zunächst galt das Kind nach Angaben der Berufsfeuerwehr als vermisst, wurde jedoch bald darauf in der lichterloh brennenden Wohnung gefunden und sofort in ein Krankenhaus gebracht. Dort starb der Dreijährige wenig später.

Verletzt wurden bei dem Feuer, das im 2. Obergeschoss des Wohnblocks ausgebrochen war, 14 Mieter, darunter die Eltern des Kindes. Auch mehrere Polizeibeamte mussten in die Klinik, weil sie Rauchgas eingeatmet hatten. Alle anderen Hausbewohner gelangten rechtzeitig ins Freie. Ärzte und Rettungsdienstpersonal versorgten allerdings 22 Menschen präklinisch vor Ort.

Derweil hatten alle alarmierten Bremerhavener Feuerwehren damit zu tun, die Flammen zu löschen. Bereits auf der Anfahrt zum Brandobjekt an der Frenssenstraße 44 konnten die sechs Minuten nach der Alarmierung eintreffenden Helfer die lodernden Flammen sehen. 90 Feuerwehrleute, die Johanniter-Unfallhilfe, das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und die Notfallseelsorge waren vor Ort.

Die Polizei hat Ermittlungen nach der Brandursache in dem als unbewohnbar eingestuften Gebäude aufgenommen. Die meisten Mieter kamen bei Freunden und Bekannten unter. Auch Polizei und Feuerwehr bemühten sich um Unterkünfte.