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Literatur Heimatkunde für die Internet-Generation

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BREMERHAVEN - „Oh, wie schön ist Bremerhaven!“ Das könnte, in Anlehnung an Janosch, der Ausruf nach der Lektüre eines neuen Bremerhaven-Buchs sein. Titel: „Bremerhaven, meine Welt!“ Ein Jugendbuch ist es. Erwachsene sollten aber auch mal reingucken.

Eine Weltkugel voller Leuchttürme und Schiffe, voller Container und markanter Bauwerke verschiedener Epochen – schon das Titelbild zeigt, dass es hier um einen so frischen wie unbefangenen Zugang zum Thema „Bremerhaven“ gehen soll. Die sonst sehr verbreitete Nörgelhaltung fehlt völlig.

Kleine Häppchen

Der Titel führt dabei ein klein wenig in die Irre. Nicht eine Welt wird auf den 96 Seiten gezeigt, viele Welten sind es. Ein Farbleitsystem erleichtert die Orientierung. Die Kapitel zu Themen wie Häfen, Fischfang, Stadtgeschichte sind noch einmal in kleine Häppchen unterteilt.

Zum Eingangskapitel „Die ‚goldene‘ Mitte“ gehören etwa die Bereiche Auswanderung, „Havenwelten“ und Historisches aus dem Stadtteil Bremerhaven-Mitte. Die Unterteilung in kleine Häppchen wird auch grafisch begleitet, ohne dabei unübersichtlich zu werden. Bisweilen hat der Leser nicht das Gefühl, in einem Buch zu blättern, sondern – auf sehr interessanten Seiten – im Internet zu klicken.

Das mag für ältere Leser gewöhnungsbedürftig sein, lohnt sich aber, weil wirklich viel über die Seestadt zu erfahren ist – und vieles, was über Windjammerromantik und „Fishtown“-Klischees hinausgeht. Und gedacht ist dieses Buch ohnehin in erster Linie für junge Leser.

Reiseführer für Jugendliche

Ein Reiseführer für Schüler und Jugendliche ist es ebenso wie das, was es erklärtermaßen sein soll – eine Heimatkunde für Mädchen und Jungen ab acht Jahren. Das im Bremer Verlag Edition Temmen erschienene Buch ist ein Gemeinschaftsprojekt des Lehrerfortbildungsinstituts Bremerhaven (LFI) und der Seestadt-Bibliothek.

Geschrieben hat es der Bremerhavener Kulturwissenschaftler Dr. Burkhard Hergesell. Die Grafik stammt aus Bremen – für die Gestaltung ist die Design-Studentin Irina Gilgen von der Hochschule für Künste verantwortlich.

Ein kindgerecht gestalteter Stadtplan Bremerhavens steckt hinten im Buch. Weiter vorn werden neben all den Fakten aus Geschichte und Gegenwart auch ein paar andere dringende Fragen geklärt – so beispielsweise die Frage, wann denn eigentlich die Fischstäbchen erfunden wurden.

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