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Offshore Bremerhaven pflegt Zukunftsmarkt

Jörg Esser

BREMERHAVEN - Grünes Licht für die weitere Entwicklung der Windenergiebranche im Süden Bremerhavens: Der Magistrat hat die Weichen für die Erschließung des südlichen Fischereihafens und des Industriegebiets Luneort gestellt.

Dort sollen nun die Voraussetzungen geschaffen werden, um Windkraft-Unternehmen erweitern zu können und neue Betriebe anzusiedeln. Dazu sollen beispielsweise die Infrastruktur und die Verkehrsanbindung ausgebaut werden.

Straße für Schwerlasten

Ein Projekt steht im Mittelpunkt: der Bau einer Erschließungsstraße für den Schwerlastverkehr. Außerdem werden Produktions- und Lagerflächen für Offshore-Unternehmen baureif gemacht.

An den Kosten von insgesamt 7,7 Millionen Euro wird sich die Stadt mit 1,54 Millionen Euro beteiligen. Der Finanz- und Wirtschaftsausschuss der Stadtverordnetenversammlung muss dem Vorhaben allerdings noch zustimmen.

Die Wirtschaftsdeputation des Landes Bremen hat bereits am 23. März rund fünf Millionen Euro bewilligt. Weitere 1,2 Millionen Euro kommen vom Bund aus dem Topf zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur.

„Diese Mittel sind notwendig, damit Bremerhaven seine hervorragende Stellung als Zentrum der Offshore-Windindustrie weiter ausbauen kann“, sagt Oberbürgermeister Melf Grantz (SPD). „Angesichts des rasanten Wachstums dieser Branche und des großen Flächenbedarfs wird sich die Investition jedoch um ein Vielfaches durch neue Arbeitsplätze und höheres Steueraufkommen auszahlen.“

Die konkreten Erweiterungsabsichten der bestehenden Unternehmen deuteten darauf hin, dass zu den bisherigen 1100 Jobs in der Windindustrie der Seestadt innerhalb kurzer Zeit zahlreiche weitere Arbeitsplätze hinzukommen könnten.

Über 14000 Jobs möglich

Das Beratungsunternehmen Prognos AG hat kürzlich errechnet, dass bis 2040 in Bremerhaven durch die Offshore-Industrie im ungünstigsten Fall 7100, im günstigsten Fall sogar 14100 neue Arbeitsplätze geschaffen werden könnten. Oberbürgermeister Grantz: „Diesen Zukunftsmarkt werden wir weiterhin hegen und pflegen.“

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