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NWZonline.de Region Bremen

Schiff Liegt In Bremerhaven: Arbeiten auf „Iona“ wegen Corona-Virus gestoppt

23.03.2020

Bremerhaven Viel früher als ursprünglich geplant ist der jüngste Neubau der Papenburger Meyer Werft nach Bremerhaven verholt worden. Am vergangenen Freitagnachmittag tauchte die „Iona“, das bislang größte in Papenburg gefertigte Kreuzfahrtschiff, in der Wesermündung auf. Mit mäßiger Geschwindigkeit zog die „Iona“ weiter Richtung Süden und machte am Containerterminal fest. Dort lag sie zunächst auch am Sonntagmorgen noch, umrahmt von anderen „dicken Pötten“, die allerdings bunte Blechkisten statt Urlauber an Bord haben.

Die von P&O Cruises in Auftrag gegebene „Iona“ sollte eigentlich zum Endausbau an die Columbuskaje kommen, so wie in den vorigen Jahren schon eine ganze Reihe anderer Kreuzfahrtschiffe. Doch wegen der Corona-Krise hat die Meyer Werft die meisten Arbeiten an Bord nach eigenen Angaben gestoppt. Gegenwärtig sollen nur so viele Besatzungsmitglieder an Bord sein, die benötigt werden, um den Dienstbetrieb auf dem Schiff zu gewährleisten.

Wie lange die „Iona“ in Bremerhaven verbleiben wird und für wann Testfahrten angesetzt sind, ist gegenwärtig wohl noch unklar. Am Sonntagmittag wurde das Schiff vom Containerterminal an die Columbuskaje verholt.

Dort liegt, wie berichtet, schon seit Tagen ein anderes Kreuzfahrtschiff, die „Aidamar“. An Bord befindet sich nur noch die Crew. Sie besteht aus schätzungsweise 600 Personen. Sie trifft die Corona-Krise besonders hart, denn in ihre meist asiatischen Heimatländer fliegt gegenwärtig kaum noch ein Flugzeug. So müssen die Mitarbeiter, wenn ihre Zeitverträge ausgelaufen sind, sehen, wo sie bleiben. Auch finanziell dürfte es für die meisten schwer werden, denn durch die abgesagten Kreuzfahrten fehlen ihnen die Trinkgelder der Passagiere.

Kurs auf Bremerhaven haben derweil bereits zwei weitere schwimmende Hotels genommen. Die „Artania“ und die „Albatros“ von Phoenix sind einem Millionenpublikum bekannt – aus der Fernsehserie „Verrückt nach Meer“. Doch genau dahin zieht es seit Wochen immer weniger Urlauber, denn die Corona-Folgen sind dramatisch.

Auf dem Weg in die Seestadt ist dem Vernehmen nach auch das ZDF-Traumschiff „Amadea“. Wegen des Corona-Virus haben die meisten Kreuzliner in der Ferne keine Anlegeerlaubnis in den Häfen erhalten. Deswegen entschloss sich Phoenix auch, die „Artania“ aus Australien abzuziehen. Ohne Stopp soll sie kurz nach Ostern in Bremerhaven sein.

Weitere Kreuzliner anderer Reedereien werden ebenfalls vorübergehend aufgelegt. Wenn die Plätze in Bremerhaven nicht mehr ausreichen, könnten dem Vernehmen nach auch Wilhelmshaven und Emden in Betracht kommen.

Heiner Otto Korrespondent / Redaktion Bremerhaven
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