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NWZonline.de Region Bremen

Ringen um „Gorch Fock“ bis zur letzten Minute

21.06.2019

Bremerhaven Einen Tag vor dem geplanten Ausdocken des Schulschiffs „Gorch Fock“ suchen der Bund und die Bredo-Werft weiter eine Lösung im Streit um offene Rechnungen. Die Werft teilte in Bremerhaven mit, dass am Donnerstagvormittag eine weitere Verhandlungsrunde stattfinde. Zugleich wurde der Streit weiter vor Bremer Gerichten ausgetragen.

Alle Berichte zur Krise bei der Elsflether Werft hier im Spezial

Die Bredo-Werft fordert vom Bund 5,1 Millionen Euro und will den sanierten Rumpf als Pfand behalten. Das Bundesministerium der Verteidigung hält daran fest, dass die Dockkosten bereits an den Generalunternehmer der Sanierung, die Elsflether Werft, überwiesen worden sind. Die ist aber insolvent. Der Bund besteht darauf, dass die „Gorch Fock“ am Freitag wieder ins Wasser kommt.

Eine Kompromisslösung könnte nach Bredo-Angaben darin bestehen, dass der Rumpf zwar ausgedockt wird, das Pfandrecht der Werft aber erhalten bleibt und die Frage vor Gericht endgültig geklärt wird.

Das Oberlandesgericht Bremen teilte am Donnerstag mit, es sei eine Beschwerde des Verteidigungsministeriums gegen eine Verfügung des Landgerichts Bremen eingegangen. Der Bund hatte am Montag versucht, die Bredo-Werft mit einem Eilantrag zur Herausgabe der „Gorch Fock“ zu zwingen. Das hatte das Landgericht einen Tag später abgelehnt, die Sache sei nicht eilbedürftig. Darauf rief der Bund die nächsthöhere Instanz an.

Aus formalen Gründen verwies das Oberlandesgericht die Beschwerde zunächst an das Landgericht zurück, das aber laut Mitteilung vom Donnerstagmittag bei seiner Einschätzung blieb. Am Oberlandesgericht werde sich der 1. Zivilsenat noch am Donnerstag mit der Sache befassen, sagte ein Sprecher. Es sei aber unsicher, wann es zu einer Entscheidung komme.

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