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NWZonline.de Region Bremen

Zwangspause: Kreuzfahrt-Riese parkt rückwärts ein

29.06.2020

Bremerhaven Nach den Zeitplanungen der Papenburger Meyer Werft, die noch aus der Zeit vor der Corona-Krise datieren, hätte der jüngste Schiffsneubau – die „Iona“ für die britische Reederei P&O – schon Anfang Mai an die Auftraggeber übergeben werden sollen. Wegen der Pandemie durften in Bremerhaven dann jedoch, wie berichtet, deutlich weniger Werftarbeiter an Bord gehen, um die „Iona“ auf ihre Übergabe an P&O vorzubereiten.

Dann kam auch noch das Pech dazu. In einer Sturmnacht riss sich die „Iona“, eines der größten Kreuzfahrtschiffe der Welt, am Columbus Cruise Center Bremerhaven los. Dabei wurde ein massiver Poller aus dem Fundament gezerrt. Offenbar kam es dabei zu einem Schaden an einem Bugstrahlruder, denn das schwimmende Hotel musste ins Trockendock nach Rotterdam.

Inzwischen aber ist die „Iona“ angeblich so gut wie fertig. Auch technisch soll sie die meisten Tests auf See bestanden haben. Am vergangenen Samstag lief die „Iona“ nach einer Probefahrt meist in skandinavischen Gewässern erneut Bremerhaven an.

Von der Seestadt aus war das riesige Schiff schon gut zu sehen, als es mit rund 20 Knoten Fahrgeschwindigkeit entlang der Wurster Küste fuhr. Dann folgte ein Prozedere, das für die Besatzung auf der Brücke schon Routine sein dürfte und in Bremerhaven auf der „Liebesinsel“ am Geestevorhafen von zahlreichen „Seh-Leuten“ aus der Ferne beobachtet wurde.

Wegen der Ausmaße der „Iona“, auf der mehr als 5000 Passagiere und nochmal rund 2000 Crewmitglieder Platz finden, kann der Ozeanriese vor allem bei geringer Wassertiefe vor der Columbuskaje nicht drehen. Das erledigt die „Iona“ deswegen in Höhe der Stromkaje, denn dort ist mehr Platz. Dann muss der Kapitän rückwärts einparken. Auch das funktionierte problemlos.

Wann das weltweit neueste Kreuzfahrtschiff nun an seinen Eigner übergeben wird und wie langes es noch dauert, bis erstmals Passagiere zur Premierenkreuzfahrt an Bord gehen, ist wegen der Corona-Krise weiterhin unklar.

Unterdessen versammeln sich nordwestlich von Wangerooge immer mehr Kreuzfahrtschiffe. Am Samstag kam „Mein Schiff 1“ dazu. Gewartet wird auf den Beginn der nächsten Reisen.

Heiner Otto Korrespondent / Redaktion Bremerhaven
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