Bremen - 21 städtische, kirchliche und frei-gemeinnützige Kindergärten in Bremen wollen Bücher zu einem Schwerpunkt ihrer pädagogischen Arbeit machen. Sozialsenatorin Anja Stahmann (Grüne) startete das „Bücher-Kita“-Programm, das die Lesefähigkeit Bremer Kinder fördern soll. In der Hansestadt haben Studien zufolge viele Grundschüler große Probleme beim Lesen. Kinder sollen nun die Gelegenheit bekommen, Menschen kennenzulernen, die Kinderbücher schreiben oder Geschichten erzählen. Eltern, Lesepaten und Kooperationspartner kommen regelmäßig in die Einrichtungen. Die Uni Bremen begleitet das Programm zwei Jahre.