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NWZonline.de Region Bremen

Clubatmosphäre in luftigen Höhen begeistert

11.07.2017

Bremen Veranstalter, die in die Luft gehen, und Besucher, die der Kunsthalle aufs Dach steigen – das erste Rooftop-Konzert, das am Sonntag den letzten Tag der „Breminale“ musikalisch einläutete, setzte Maßstäbe.

Mit ihrem Auftritt auf dem Dach der Kunsthalle knüpften „The Fairies“ an die Tradition von Konzerten an außergewöhnlichen Orten an. Einige davon haben sich längst zu einer Art Marke etabliert, neben Wohnzimmer- und Küchenkonzerten gibt es auch Kostproben des Könnens in luftiger Höhe.

Doch das exklusive Konzert der Beatles-Coverband hatte noch einen tieferen Bezug: Auch die Pilzköpfe hatten ihr legendäres Album „Let it be“ 1969 vor der Veröffentlichung auf dem Dach ihres Bürogebäudes vorgestellt. Im Unterschied zu ihren Idolen wurde der rund einstündige Gig jedoch nicht von der Polizei beendet. Die Sicherheit hatte jedoch auch hier im Vorfeld Priorität gehabt, „es hat etwas gedauert, bis die diffizilen Auflagen erfüllt waren“, so „Breminale“-Mitorganisatorin Susanne von Essen, die bereits vor drei Jahren die Idee zur Einbindung der Kunsthalle gehabt hatte. So wurden am Vortag nur 40 Karten verlost. Thomas Leker aus Habenhausen und Harald Kaiser aus Oslebshausen gehörten mit ihren Familien zu denen, die Tickets ergattert hatten. Sie waren die Ersten, die sich am Sonnabend angestellt hatten, „über eine Stunde im Regen“, so Leker. Durch Nieten ließen sie sich nicht entmutigen. Nach drei bis vier Runden des Anstehens hatten die eingefleischten Fans der „Fairies“ die Karten für die Familie zusammen. Sie erlebten ein spielfreudiges Quintett, das die musikalischen Vorlagen energetisch, frisch und zuweilen mit einer Note trotzigen Punkrocks interpretierte. Neben Klassikern wie „Come together“ mit psychedelischem Hall oder „While my Guitar gently weeps“ mit herrlich schluchzendem Solo von Gitarrist Timmi Fischer rotzte die Formation auch Stücke aus dem Spätwerk der „Fabulous Four“ in die Luft zwischen Weserstadion und Domtürmen.

Für die Band ist es nicht das erste Konzert in solch grandioser Kulisse: „Wir haben vor 17 Jahren mit einem ähnlichen Gig gar nicht weit von hier auf dem Karstadt-Haus angefangen“, erzählt Sänger Norbert Krietemeyer.

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