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NWZonline.de Region Bremen

„Dicke Hosen“ klettern auf den Olymp

26.02.2007

BREMEN Die Veranstaltung kam bei den zahlreichen Teilnehmern gut an. Eine Neuauflage der Olympiade ist im nächsten Jahr geplant.

von Natascha Buhr BREMEN - Bier-Schnell-Trinken, die dümmsten Witze erzählen, Reden ohne zu lallen und im aufrechten Gang den Heimweg antreten – so könnten die vier Disziplinen eines echten Kneipenturniers aussehen. Doch am Wochenende wurden von der Bremer Tresengemeinde sportliche Leistungen verlangt – im Darten, Kickern, Flippern und Billard spielen.

Dabei waren 18 Teams mit je drei Spielern. „Wir gewinnen, das ist doch ganz klar“, tönt Holger vom Team „Schuster 1“ siegessicher. Zumindest in seiner Stammkneipe „Lustiger Schuster“ im Viertel scheint er damit nicht ganz falsch zu liegen. Schiedsrichterin Petra Rechten blättert in ihren Bewertungsbögen und nickt zustimmend. „Bis jetzt liegt ,Schuster 1‘ eindeutig vorne“, ruft sie gegen den Lärm an. Holger und seine beiden Kumpel schwenken schon mal triumphierend die Wunderkerzen – zumindest im Haussport Kickern haben sie gut vorgelegt. Aber damit ist die Olympiade keineswegs entschieden. „Jetzt geht’s zum Billard – das ist nicht so unser Favorit“, gesteht Teamkollege Jan.

Ein paar hundert Meter weiter, in der Gaststätte „Zum Halben Mond“, geht es etwas ruhiger zu. Hier haben sich die Teams „Alpin-Kicker“, „Dicke Hosen“, „Die Besuchers“ und „Freak Brothers“ vor den beiden Dart-Scheiben versammelt. So richtig Stimmung will im „Halben Mond“ nicht aufkommen – auch der Wirt steht etwas gelangweilt am Tresen.

Ganz anders sieht es mittlerweile wieder im „Lustigen Schuster“ aus: Die zweite Runde wird eingeläutet, die Teams „Schuster 2“, die „Derbe Hinterhofliga“, „3 Dumme – 1 Gedanke“ und „Störtebeker“ haben sich in das kleine Lokal gequetscht und sorgen jetzt für die entsprechende Geräuschkulisse. Störtebeker Clemens bestellt auch gleich ein paar Kurze – vor allem Schiedsrichterin Petra Rechten soll in gute Stimmung versetzt werden. „Nein, das ist doch keine Bestechung“, poltert Clemens, während Kumpel Maik die Gläser hinüberreicht. Die Hinterhofliga macht dagegen ihrem Namen keine Ehre – die Jungs nehmen’s verbissen und wollen außer vom Kickern nichts wissen. „Schuster“-Geschäftsführerin Bärbel ist zufrieden. „Hier ist richtig was los – das hat sich schon jetzt gelohnt“, sagt sie. Zwei Teams hat ihr Lokal ins Rennen geschickt.

„Die Veranstaltung war aus unserer Sicht wirklich erfolgreich und wir haben vor, das jährlich in Bremen auf die Beine zu stellen“, sagt Veranstalter Hannes Gehring. Über den ersten Platz und 600 Euro in bar durfte sich schließlich das Zevener Team „Dicke Hosen“ freuen, die ihren Gewinn Sonnabend um Mitternacht im „Loft“ entgegengenommen haben. Den zweiten Platz machten die „Alpin-Kicker“ aus Wilstedt und auf dem dritten Platz landete das Bremer Team „A3“.

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