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NWZonline.de Region Bremen

KONZERT: Eingängige Popsongs zum Mitsingen

21.12.2005

BREMEN BREMEN/GN - „Zugabe“, rufen einige der knapp 8500 Zuschauer am Montagabend im Bremer AWD-Dome schon vor der Pause. Die Halle tobt, niemand hält es mehr auf den Stühlen. Chris Thompson und Manfred Mann geben alles. Die Fans der „Nokia Night of the Proms“ sind begeistert.

Vor allem Chris Thompson, in Jeans, Jackett und schmaler schwarzer Krawatte, ist der Spaß am Mikro anzumerken. Er ist, wie auch Manfred Mann an den Tasten, ganz in seinem Element. Kaum, dass die beiden der einstigen „Manfred Mann‘s Earthband“ die Bühne betreten haben, stehen die Zuschauer. „Blinded by the light“, „Dave is on the road“, „I came for you“ und natürlich „Mighty Quinn“ – das ist das Richtige fürs Publikum. Es kann die Hits aus der Jugend locker mitsingen.

Vor allem der erste Teil der „Proms“ ist äußerst geschickt zusammengestellt. Der klassische Klassiker „Also sprach Zarathustra“ zum Auftakt, der Ungarische Tanz Nr. 5 von Brahms, später der Zigeunerchor – das 75-köpfige Sinfonieorchester Il Novecento unter Dirigent Robert Groslot, der Chor Fine Fleur und die Electric Band um John Miles können zeigen, was sie draufhaben.

Gerade auch weniger Klassik-Interessierte spricht das Konzept an, diese einmalige Live-Mischung aus Klassik, Pop und Rock. Während die Schweizerin Nubya mit deutschem Schlager und einem Schuss R&B/Soul für ruhige Töne sorgt, spielt sich das Safri Duo mit schnellen Rhythmen auf den Trommeln direkt in die Herzen der Besucher. Stillsitzen ist nicht, wenn die Dänen Uffe Savery und Morten Friis loslegen. Wem der Name Safri Duo (aus Savery und Friis zusammengesetzt) wenig sagt: Bei vielen sind sie als „die Trommler“ bekannt. Mit „Played-A-Live“ wirbelten sich die Schulfreunde mit Musikdiplom vor nicht langer Zeit in die Charts. „Ach, die sind das“, sagt so mancher in der Halle zu seinem Nachbarn, als er den Song hört.

Unglaubliche Konzentration und Präzision beweisen die Dänen im zweiten Teil der Show mit „Safri‘s Bravour“ am Xylophon. Beginnend bei Bach, begleitet vom Sinfonieorchester, inspiriert von türkischer Musik gehen die Percussion-Künstler in ihren eigenen Stil über.

Eindeutiges weiteres Highlight des gelungenen Abends: Midge Ure von „Ultravox“. Bei „Breathe“ beweist er, dass er zwar reichlich Haare, aber keine Stimme gelassen hat. Eingängige Popsongs zum Mitsingen und -tanzen wie „Dancing with tears in my eyes“, ein klasse Sound, eine ausgeklügelte Lichtshow – das ist es, was beim Publikum ankommt. Gänsehaut-Feeling später beim Song „Vienna“.

Seit Jahren im Programm und immer wieder gut: John Miles mit „Music“. Begeisterung pur beim Publikum. Anders bei Roger Daltrey („The Who“). Liegt es am drastischen Bruch nach dem „Kaiserwalzer“, liegt es daran, dass die Bremer nicht so sehr auf rockige Töne und Mikrophon-Schwenken stehen – der Applaus fällt verhalten aus.

Termin für „Proms 2006“: 12. Dezember.

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