Bremen - Der Völkermord an den Armeniern ist nach Auffassung des kirchlichen Friedensbeauftragten Renke Brahms eine Mahnung, die auch an die heutigen Opfer von Verfolgung, Vertreibung, Flucht und Ermordung erinnert. „Wieder werden Christen in der Region verfolgt, im Irak und in Syrien, aber auch Jesiden und andere Minderheiten“, sagte der Friedensbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland am Sonntag bei einer Gedenkstunde am Mahnmal an der Gustav-Deetjen-Allee. Dort erinnert seit 2005 ein Stein an den armenischen Genozid.