Bremen - Die Bremer Straßenbahnfreunde sind bis Sonntag Gastgeber der 28. Europa-Tagung der Arbeitsgemeinschaft historischer Nahverkehr (AHN). Dazu haben Straßenbahnvereine aus Dänemark, Großbritannien, Italien, Norwegen, Österreich, der Schweiz und aus ganz Deutschland rund 110 Vertreter zum Erfahrungsaustausch in die Hansestadt geschickt. 40 Organisationen sind angemeldet. Tagungsort sind die Räume des „Martinsclubs“ am Buntentorsteinweg. Stephan Wurst, Vorsitzender der Freunde der Bremer Straßenbahn, sagt: „Tagungsthema ist der Erfahrungsaustausch und die rechtzeitige Weitergabe von Wissen von Generation zu Generation.“
Die AHN hat es sich zum Ziel gesetzt, die „Geschichte der Mobilität“ zu bewahren. „Man könnte Straßenbahnen noch heute so zusammenbauen wie in den Jahren um 1900“, fährt er fort, „man muss nur wissen, wo es die Teile gibt.“
Auf der Tagung gibt viele Vorträge und Stadtrundfahrten mit den historischen Straßenbahnen. Im „Depot“ warten fünf Trams auf ihren Einsatz. Der jüngste Oldie ist etwa 50 Jahre alt.
