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NWZonline.de Region Bremen

Freie Bahnfahrt bis nach Niedersachsen

03.05.2010

BREMEN Der offizielle Spatenstich war der Startschuss für den Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in Bremen bis in die niedersächsischen Nachbargemeinden. Die Linie 1 macht – noch auf Stadtgebiet – den Anfang. Bis zum Mahndorfer Bahnhof sollen die Fahrgäste ab Anfang 2013 mit der Straßenbahn fahren können.

Von den etwa 76,8 Millionen Euro Kosten trägt der Bund rund 39 Millionen Euro. Das Land Bremen übernimmt 30 Prozent, die Stadt Bremen noch einmal zehn Prozent.

Zum Auftakt griffen der Vorstandsvorsitzende der Bremer Straßenbahn AG (BSAG), Georg Drechsler, und Verkehrs- und Umweltsenator Reinhard Loske (Grüne) zu den obligatorischen Spaten – gemeinsam mit Enak Ferlemann (CDU, Parlamentarischer Staatssekretär im Verkehrsministerium), Heiko Wenke (stellvertretender Leiter des Amts für Straßen und Verkehr) und Ulrich Schlüter (Osterholzer Ortsamtsleiter).

Begleitet wurde der feierliche Baubeginn von einem Bürgerfest mit einem Auftritt der Bremer Kammerphilharmonie und Kindern der Gesamtschule Bremen-Ost, die gegenwärtig am Projekt „Afrika vor der Tür“ arbeiten. Zahlreiche Vereine nutzten die Gelegenheit, sich und ihre Arbeit im Stadtteil vorzustellen.

In den kommenden Jahren werden rund 30 Kilometer Bahngleise das bestehende Netz erweitern. Neben der Weiterführung der Linie 1 nach Mahndorf hat die Stadt bereits 2005 beschlossen, die Linie auch in Richtung Mittelshuchting, die Linie 8 nach Leeste, die Linie 4 bis nach Falkenberg, die Linie 2 nach Osterholz und die Linie 10 bis zum Mercedes-Werk auszubauen.

Mit der verlängerten Linie 1 über die Hans-Bredow-Straße bis zum Bahnhof Mahndorf „werden rund 16 000 Menschen in Osterholz, Tenever und Mahndorf ans Streckennetz angebunden“, so BSAG-Chef Drechsler. Die 4,8 Kilometer lange Strecke ist in drei Bauabschnitte aufgeteilt: Der erste erfolgt bis zur Osterholzer Heerstraße und soll bis Ende 2011 fertiggestellt werden. Der zweite wird bis Nußhorn im Jahr 2012 realisiert. Der letzte Bauabschnitt endet am geplanten neuen Haltepunkt der zukünftigen Regio-S-Bahn (Richtung Verden oder Bremen-Hauptbahnhof und Bremen-Nord) in Mahndorf an der Bahnlinie nach Hannover.

Das Interesse der Bürger in Osterholz-Tenever und Mahndorf ist groß: „Ich freue mich sehr darauf, dass mit der Straßenbahn die Zeit der stinkenden Busse endlich vorbei ist“, ereifert sich Anwohnerin Astrid Hille. Der Tenor – so war beinahe überall zu hören – lautete dann auch: „Der Ausbau war längst überfällig.“ ?

„Ein wichtiger Meilenstein für nachhaltige Mobilität“, so Grünen-Senator Reinhard Loske, sei die Verlängerung,die auf einem breiten politischen Konsens fuße. Und der Parlamentarische Staatssekretär Enak Ferlemann betonte, dass mit der „verhältnismäßig hohen Förderung“ der ÖPNV „eine gute Chance hat, den Pkw-Verkehr abzulösen“.

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