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NWZonline.de Region Bremen

Gaby Köster spricht über ihr Leben mit der Krankheit

21.02.2013

Bremen Vom Star zur Schwerbehinderten – dieser Absturz widerfuhr die Schauspielerin Gaby Köster vor fünf Jahren. Ihre Erfahrungen mit der Krankheit hat sie in ihrem Buch „Ein Schnupfen hätte es auch getan“ aufgearbeitet, aus dem die Kölnerin am Dienstagabend im Bremer Varietétheater „Fritz“ vortrug. Die ehemals so vitale, kaum zügelbare Gaby Köster war kaum wiederzuerkennen, als sie mit kurzen Schritten und von einer Assistentin gestützt die Bühne betrat. Stehende Ovationen für die Gezeichnete. Fünf Jahre ist es her, als sie auf Ibiza einen schweren Schlaganfall erlitt. Monatelang lag sie im künstlichen Koma, die Ärzte kämpften um ihr Leben. Was folgte, waren langwierige Reha-Maßnahmen. Heute lebt sie mit erheblichen Einschränkungen – die linke Körperhälfte ist gelähmt. „Hauptsache oben klar und unten dicht“, so die 51-Jährige. „Das ist ja gerade der Trick im Leben: Man muss zusehen, wie man mit der Scheiße klarkommt!“

Die aktuelle Lesereise markiert ihre erste längere Bühnenpräsenz nach dem Schlaganfall. „Ich tu das aus Langeweile, ist ja schlagartig kaum noch was los in meinem Leben“, sagt sie und berichtet von den gravierenden Einschnitten und Existenzängsten. Früher war sie omnipräsent im TV, „Sieben Tage, sieben Köpfe“ und „Ritas Welt“ zählten zu den Höhepunkten.

Doch den ihr so eigenen Brachialhumor hat sie bei alledem nicht verloren. Im Gegenteil: Sie nutzt ihn zur Selbsttherapie, vor allem aber, um auf ihre und die Situation ähnlich Betroffener aufmerksam zu machen. Die Pointen saßen gewohnt knallhart, die Lacher blieben jedoch verhalten. Der Betroffenheitsfaktor war trotz aller Offenheit hoch.

Das Publikum hatte reichlich Gelegenheit, Fragen zu stellen. Im Dialog berichtete Köster von ihrer Nahtoderfahrung, von kleinen Schwierigkeiten des Alltags, die zu unüberwindbaren Hürden werden, und von diversen Kollegen aus der TV-Branche.

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