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NWZonline.de Region Bremen

Generalbundesanwalt ermittelt nicht gegen Stolberg

20.02.2013

Oldenburg /Bremen Ex-Reeder Niels Stolberg (52) hat seit Dienstag eine Sorge weniger: Der Generalbundesanwalt wird nicht gegen ihn wegen des Verdachts auf illegalen Waffenhandel ermitteln. Nach Aussage eines Behördensprechers gibt es zurzeit keinen hinreichenden Anfangsverdacht auf Verstoß gegen das Außenwirtschaftsgesetz durch Stolbergs ehemalige Reederei Beluga, der eine Verfolgung durch den Generalbundesanwalt rechtfertigen würde.

Die beim Bundesgerichtshof in Karlsruhe angesiedelte Behörde wird bei Straftaten gegen die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland aktiv, zum Beispiel bei Terrorismus oder Spionage.

Die Akte Stolberg liegt somit jetzt wieder bei der Staatsanwaltschaft in Bremen. Das bedeute aber nicht das Aus der Ermittlungen, betonte Frank Passade, Sprecher der Bremer Behörde. Nähere Angaben zum weiteren Verfahren konnte er wegen der Erkrankung des zuständigen Kollegens noch nicht machen.

Stolberg, der seit der Beluga-Pleite in Oldenburg lebt und arbeitet, wollte den Vorgang nicht kommentieren. Gegen ihn wird derzeit nicht nur wegen möglicher Waffengeschäfte, sondern auch wegen Verdachts auf Kreditbetrug, Bilanzfälschung und Veruntreuung von Spendengeldern ermittelt.

Karsten Krogmann
Redakteur
Reportage-Redaktion
Tel:
0441 9988 2020

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