Bremen - Picasso inspiriert – besonders gut lässt sich das gegenwärtig in der Kunsthalle beweisen, die bis zum 22. Juni die Ausstellung „Sylvette, Sylvette, Sylvette – Picasso und das Modell“ zeigt. Ausgangspunkt der Schau ist das „Sylvette“-Porträt aus der eigenen Sammlung.
Das Museum kümmert sich mit vielen Angeboten besonders um junge und jugendliche Besucher. Dazu zählt auch das Projekt „Partnerschulen“, über das die Kunsthalle mit inzwischen 23 Bremer Schulen verbunden ist. Partnerschaften zu Kindertagesstätten sind ebenfalls möglich – und erwünscht. Und all das trägt einmal mehr sichtbare Früchte. „Als erste Partner-Kita der Kunsthalle hat sich die ‚Kita im Viertel‘ von den Werken der Picasso-Ausstellung inspirieren lassen“, sagt eine Sprecherin. „So wie der Maler in seinem vielseitigen ‚Sylvette‘-Werkzyklus haben auch die Kinder Gemälde und Teller hergestellt. Für eine Assemblage im Stil Picassos stand die Museumsschnecke ‚Klara‘ den Kindern Modell.“
Mit gleich zwei Klassen ist die Oberschule am Leibnizplatz am Partnerschulprojekt beteiligt. Schüler einer 7. und Schüler einer 11. Klasse haben Selbstporträts (Acryl auf Leinwand) nach Picasso-Art gemalt und zudem kleine Pappskulpturen angefertigt. Das Humboldt-Gymnasium ist zwar keine Partnerschule, hat sich jedoch bereits 2012 von „Sylvette“ zu außergewöhnlichen Materialbildern anregen lassen – Nudeln und Lametta als Haare, „Sylvette“ als Punk und im Fußballfieber. Die Kunsthalle zeigt die Arbeiten all der Kinder und Jugendlichen jetzt in einer Extra-Ausstellung (Titel: „Inspiriert von ‚Sylvette‘“). Zu sehen ist sie bis zum 22. Juni im Südfoyer des Museums.
