Bremen - Der Prozess um den Großbrand bei „Harms am Wall“ wird sich weiter hinziehen. Wie das Landgericht Bremen am Freitag mitteilte, wird das Verfahren gegen den ehemaligen Geschäftsführer des Textilhauses, Hans Eulenbruch (64), und den Mitangeklagten Thomas M. (53) voraussichtlich noch bis März 2017 laufen. Ursprünglich wurde mit einem Urteil für Mitte Dezember gerechnet.

So soll auf Anregung der Verteidigung im Prozess wegen schwerer Brandstiftung, Versicherungsbetrugs und Vortäuschens einer Straftat ein zweites Ganggutachten eingefordert werden. Eulenbruch und sein Verteidiger Erich Joester hatten die „wissenschaftliche Aussagekraft“ des ersten Gutachtens bemängelt.