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NWZonline.de Region Bremen

Hubschrauber und Besucher heben ab

13.06.2017
NWZonline.de NWZonline 2017-06-13T11:53:20Z 280 158

Tag Der Sicherheit:
Hubschrauber und Besucher heben ab

Bremen Es wird laut. „Christoph 6“ ist im Anflug auf das Klinikum Links der Weser (LdW). Die großen und kleinen Besucher bilden einen weiten Kreis. Der Hubschrauber der ADAC-Luftrettung landet neben dem Hubschrauber „Christoph Weser“ von der DRF Luftrettung, der schon am Boden steht. Der Lärm hört auf. Der große Hauptrotor kommt zum Stehen. Die Hubschrauber sind die Publikumsmagneten beim „Tag der Sicherheit“ auf dem Klinikgelände.

Eine große Gruppe kleiner Kinder saust begeistert auf „Christoph 6“ zu, die Erwachsenen kommen hinterher. Pilot Rüdiger Engler steigt aus. „Ich muss erstmal tanken. Wir kommen gerade aus Cloppenburg“, sagt er.

Rund 3000 Besucher lockt der zwölfte „Tag der Sicherheit“ am Sonntag bei bestem Wetter an. 100 Rettungsprofis verschiedenster Institutionen waren vor Ort, um Fragen zu beantworten und Einblicke zu geben. Hauptorganisatoren sind der ADAC und der Klinikverbund Gesundheit Nord (Geno).

Die Tankstelle befindet sich nur ein paar Meter vom Landeplatz entfernt. Engler holt den Schlauch. Der Tankeingang sieht aus wie bei einem normalen Auto, allerdings ist er weitaus größer. „Ich tanke 100 Liter. Damit käme man nach Hamburg oder Hannover. Unser Einsatzgebiet umfasst 50 Kilometer um Bremen herum“, erklärt der Pilot. Der elfjährige Marlon ist ganz Ohr. „Ich will später auch Hubschrauber-Pilot werden. Allerdings muss ich dafür noch besser in der Schule werden“, sagt er. Der Pilot ermuntert ihn. „Du musst schön aufpassen, aber das lohnt sich“, sagt er. Dann zeigt er ihm und weiteren Kindern die Anzeigen und den Steuerknüppel. „Wir haben zwei Motoren, wenn einer ausfällt, fliegen wir mit dem anderen“, sagt er. Etwas später kommt ein Notruf. Alle müssen zurückweichen. „Christoph 6“ hebt wieder ab.

Ein bisschen abheben können auch die Besucher – in einer Gondel. Sie hängt an einem Kran. Dafür müssen die Gäste etwas anstehen, doch das und die durchaus beeindruckende Höhe von 38 Metern hält sie nicht ab. Für Menschen, denen es bei der schaukeligen Fahrt in die Höhe nicht gut geht, sind Emely und Tamara, beide elf Jahre alt, an Bord. Sie haben per Funkgerät Kontakt zum Bodenteam. Der Ausblick ist fantastisch. Der Hubschrauber „Christoph-Weser“ wirkt winzig, genauso wie die Fahrzeuge der Feuerwehr.

Beim Technischen Hilfswerk Bremen-Süd (THW) dürfen Kinder unter Aufsicht an die Säge. An dem Stand werden Vogelhäuschen gebaut, Futterstationen für Vögel, die im Winter hierbleiben. Das gefällt dem elfjährigen Leo Okon. „Ich bastele gerne“, sagt er. Doch das Highlight des Tages ist die Fahrt mit dem Kran.

Oliver Keszöcze vom THW zeigt Interessierten, wie man richtige Knoten macht. Dafür hat er ein Gestell mit Rundhölzern aufgebaut.