Bremen - Der Bremer Flughafen gilt als wichtiger Motor für die Entwicklung der Region. Rund um den Flughafen hat sich mit der Airport-Stadt ein junges Quartier mit rund 500 ansässigen Unternehmen aus innovativen kleinen Firmen und globalen Playern entwickelt. Auch die Hochschule Bremen ist vor Ort und leistet laut Rektorin Prof. Karin Luckey „einen wertvollen Beitrag zur Verquickung von Wirtschaft und Lehre, Wissenschaft und Forschung“.

Bremens Bürgermeister Carsten Sieling sagte nach einer Visite in der Airport-Stadt: „Hier ist Beeindruckendes entstanden. Ich bin begeistert von den Impulsen, die in die ganze Region ausgehen.“ Den Wachstumskurs des innovativen Quartiers will er weiter verstärken.

Der Bürgermeister traf bei seinem Besuch auf die „Interessengemeinschaft Airport-Stadt“, die die Belange von mehr als 16 000 Beschäftigten aus den Unternehmen vertritt. Uwe Nullmeyer und Marco Pfleging vom Vorstand der Interessengemeinschaft sagen: „Wir setzen weiterhin auf die gute Zusammenarbeit mit der Politik und auf den Dialog.“

Hochschulrektorin Luckey ergänzte: „Wir stärken Wirtschaft und Wissenschaft, bringen beide zusammen, sind Motor für die Entwicklung vor Ort.“ So bietet die Hochschule beispielsweise in Kooperation mit dem Bremer Flughafen einen neuen Bachelor-Studiengang mit dem Schwerpunkt „Airport Operations“ an. Um junge Menschen für Technik zu begeistern, gibt es mit dem gymnasialen Oberstufenprofil Luft- und Raumfahrt eine Kooperation mit dem Gymnasium Vegesack sowie dem Ökumenischen Gymnasium.

Zu den Vorzeigeunternehmen in der Airport-Stadt zählt „Thermo Fisher Scientific“. Das Unternehmen beschäftigt 350 Mitarbeiter und entwickelt, prüft und konstruiert Massenspektrometer und Analysesysteme für den Weltmarkt.

Die Analysegeräte werden in der Lebensmittelkontrolle, der Umweltanalytik sowie der Dopingkontrolle eingesetzt. „Unsere Technik ist auch bei den Olympischen Spielen im Einsatz“, sagte Geschäftsführer Ernst Busch.