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NWZonline.de Region Bremen

Special Olympics: In jedem Athleten steckt immer ein Held

28.04.2010

BREMEN Der Countdown läuft. Noch rund sechseinhalb Wochen, dann beginnen in Bremen die „Special Olympics“, die nationalen Spiele für Menschen mit geistiger Behinderung. 4550 Athleten aus ganz Deutschland werden Mitte Juni an der Weser erwartet. Die befinden sich derzeit im Training. Die Athleten messen vom 14. bis 18. Juni ihre Kräfte in 20 Sportarten.

Die Pauliner Marsch wird zur „Olympic Town“, zum Zentrum der Spiele. Fußball, Leichtathletik, Judo, Tennis, Boccia, Roller Skating und Handball stehen hier auf dem Programm. Und auf dem benachbarten Werdersee gibt es noch Kanurennen. Zweiter zentraler Veranstaltungsort ist die Universität, wo unter anderem die Schwimmwettbewerbe stattfinden. Und schließlich geht es in der Bremen-Arena, auf der Bürgerweide und im Bürgerpark ums Ganze.

In der Bremen-Arena läuft auch die Eröffnungsfeier der „Special Olympics“ – am Montag, 14. Juni, um 19.30 Uhr. Mit allen olympischen Ritualen. Dazu zählen der Einmarsch der Athleten, eine Hymne und ein special-olympischer Eid. Der lautet: „Lasst mich gewinnen, doch wenn ich nicht gewinnen kann, so lasst mich mutig mein Bestes geben.“

Der Schirmherr der Spiele, Bundespräsident Horst Köhler, wird als Ehrengast erwartet. Einen Fackellauf soll es auch geben. Einen Online-Fackellauf, verrät Benedikt Heche vom Organisationsteam.

Ein „heldenhaftes Kulturprogramm“ flankiert das Sportgeschehen, sagt Miriam Plump aus dem Organisationsteam. Schließlich lautet das Motto der Spiele: „In jedem von uns steckt ein Held.“ Es gibt Ausstellungen in Bremer Bibliotheken zum Thema „Leben mit geistiger Behinderung“, ein Benefizkonzert der Bremer Philharmoniker und Filmvorführungen im Bremer Kino „Cinemaxx“. Bereits am Donnerstag, 29. April, um 19 Uhr wird in der Kulturkirche St. Stephani die Ausstellung „Fair play – Blaumeiers große Sportschau“ eröffnet. Die 23 großformatigen Bilder sind vom 30. April bis 18. Juli dienstags bis sonntags jeweils von 11 bis 18 Uhr in der Kirche zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Und nicht nur die Sportler, alle Bremer sollen aktiv an den Spielen teilnehmen und „Flagge zeigen“. Und Barrieren entdecken, die für Behinderte Alltag sind – in einem Rollstuhlparcours mit 16 Stationen beispielsweise.

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