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NWZonline.de Region Bremen

„Freiraum im Kopf schaffen“

28.02.2019
Frage: Herr Kaiser, was dürfen Ihre Fans bei Ihrem Bremer Auftritt erwarten?
Kaiser: Freuen können sie sich auf eine gute Mischung von großen Hits und guten Alben-Titeln mit zeitgemäßem Klang, darunter auch Neuinterpretationen vom letzten Album „Stromaufwärts – Kaiser singt Kaiser“.
Frage: Das Duett „Warum hast Du nicht nein gesagt“ mit Maite Kelly ist mit mehr als 98 Millionen Klicks auf Youtube das erfolgreichste Schlager-Video überhaupt. Wie erklären Sie sich diesen Erfolg?
Kaiser: Das kann man nicht erklären. Damit konnte man auch nicht rechnen. Das ist ja das Schöne an dem Beruf: Man kann nur an ein Lied glauben. Denn die Menschen bestimmen darüber, ob wir Erfolg haben und nicht wir Musiker selbst.
Frage: Ihr erster TV-Auftritt nach Ihrer Lungentransplantation war im Oktober 2010 in der ZDF-Show „Willkommen bei Carmen Nebel“ – in Bremen. Wie haben Sie es geschafft, sich wieder zurück auf die Bühne zu kämpfen?
Kaiser: Ich bin ein positiv denkender Mensch. Ich habe mich einfach erholt und habe den Willen gehabt, wieder auf die Bühne zurückzukehren. Ich habe vernünftig gelebt und Sport gemacht, was ich auch heute noch tue. Heute bin ich fitter denn je. Mir geht es prima.
Frage: Sie haben sich auch ein bisschen zu einem Pop-Interpreten gewandelt und sprechen damit auch ein jüngeres Publikum an. Wie schwer ist Ihnen dieser Schritt gefallen?
kaiser: Ich versuche immer, mit der Zeit zu gehen. Wichtig ist, sich dabei nicht zu verlieren. Ich habe für das neue Album („Alles oder Dich“) zum Beispiel mit sehr interessanten Sound-Mixern gearbeitet, die keine Schlager-Affinität haben. Es ist wie mit der Mode: Man muss nicht jedem Trend folgen, aber man muss versuchen, seinen Weg zu bewahren und aus dem Trend das mitzunehmen, was tragbar ist.
Frage: Für das neue Album haben Sie sich bekannte Unterstützung geholt …
Kaiser: Michael Ilbert ist mehrfacher Grammy-Preisträger, der etwa schon für Katy Perry und Adele tätig war. Und Peter Schmidt hat als Sound-Mixer zum Beispiel für Depeche Mode und Peter Maffay gearbeitet. Der Titelsong „Alles oder Dich“ zum Beispiel klingt von der Atmosphäre her so ähnlich wie der des James-Bond-Streifens „Skyfall“. Ich bin ein 007-Fan.
Frage: Warum handeln Ihre Songs in erster Linie von der Liebe und nicht etwa von politischen Geschehnissen?
Kaiser: Ich kann in der Zeit, die ich pro Song habe, keine Lösung von politischen Problemen anbieten. Ich will den Menschen Freiraum im Kopf schaffen, so dass sie mal nicht über ihre Sorgen nachdenken müssen. Musik kann und sollte auch dazu beitragen, dass Menschen abschalten dürfen. Es ist mein Beruf, sie nach meinem Konzert mit einem guten Gefühl nach Hause zu entlassen. Wenn mir danach ist, politische Botschaften zu verkünden, nutze ich Einladungen zu Kundgebungen oder Auftritte im Fernsehen.
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