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NWZonline.de Region Bremen

Magierpaar will Publikum verzaubern

19.10.2019
Frage: Warum bezeichnen Sie sich als Mentalmagier?
Ten (32): Auf einer magischen Verbindung zwischen Amélie und mir basieren alle Phänomene, die wir zeigen. Wenn diese Verbindung nicht funktioniert, funktioniert auch unsere Show nicht. Bei der geht es um Illusionen. Und eben um Mentalmagie. Das Spannende daran: Die Zuschauer schauen nicht nur zu. Vielmehr passiert die Mentalmagie in den Köpfen und Händen der Menschen.
van Tass (32): Es ist eine Kombination aus Intuition, Bauchgefühl, Showelementen und Entertainment. Oftmals gibt es Situationen, in denen wir selbst denken: Das war jetzt gerade echt magisch.
Frage: Verraten Sie uns Ihr Geheimnis?
van Tass: Das Schöne an unserer Kunstform ist: Wir können etwas kreieren, das der Mensch nicht gleich versteht. Ich finde, das ist heute Luxus. Wenn man etwas nicht weiß, dann googelt man es häufig. Bei dem, was wir machen, geht das nicht. Es ist doch ein schönes Gefühl, wenn man mal nicht gleich die Antwort auf eine Frage hat. Wir sagen unserem Publikum immer: Viel Spaß beim Grübeln.
Frage: Herr Ten, Sie haben gesagt, dass Sie beim ersten Treffen eine besondere Verbindung zu Amélie gespürt haben.
Ten: Es hat einfach von Anfang an zwischen uns gepasst. Wir sind viel 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche, zusammen unterwegs. Die Verbindung wächst Tag für Tag.
Frage: Das Publikum wird zu „magischen Mitspielern“ …
Ten: Wir versuchen immer, die Barriere zwischen Publikum und Bühne zu brechen. Wir gehen ins Publikum, holen Zuschauer auf die Bühne. Je besser es uns gelingt, auf das Publikum einzugehen, desto besser klappt die Verbindung zwischen ihm und uns.
van Tass: Die Reaktionen der Zuschauer können wir nicht vorhersehen. Jeder Mensch reagiert anders, vor allem, wenn er auf einmal im Rampenlicht steht. Wir müssen also spontan sein. Vor jeder Show steigt der Adrenalinpegel. Das gibt uns Energie und Power für die Show.
Frage: Worauf kann sich das Bremer Publikum freuen?
Ten: Unsere Bremen-Show ist eine Verlängerung der Tour von „Einfach zauberhaft“, mit der wir bereits 2017 hier zu Gast waren. Es wird ein Abend für die ganze Familie, eine Show mit vielen magischen Momenten. Es wird aber auch eine kleine Vorschau auf unsere kommende Show geben, die nächstes Jahr Premiere feiert.
Frage: In Ihrem gerade erschienenen Buch „Die Magie der Verbindung“ verraten Sie, wie man Menschen verzaubert. Ein Ratgeber-Werk also?
Ten: Viele Leute haben uns gefragt, wie wir das machen und ob sie Dinge davon auch selbst umsetzen können. Deswegen haben wir das Buch geschrieben. Wir zeigen, wie man seine Verbindung zum Partner, zu Freunden oder zu fremden Menschen stärken kann. Sinne und Wahrnehmung lassen sich so schärfen und erweitern, dass es teilweise richtig magisch wird. Das kann man tatsächlich trainieren. Dafür stellen wir etwa Selbsttests und Spiele vor.
Frage: Zuletzt hatten Sie in der Öffentlichkeit einen kleinen Hund dabei. Ein neuer Bühnenpartner?
Ten: Mr. Koni Hundini, so heißt unser knapp drei Jahre alter Pudelmischling – nach dem großen Entfesselungs- und Zauberkünstler Harry Houdini. Er hört gerade ganz gespannt zu. Derzeit wird er trainiert, begleitet uns auf allen Touren und Reisen. Vielleicht ist er auch in Bremen auf der Bühne. Denn er kann ebenfalls die Gedanken der Leute lesen. Zumindest weiß er immer gleich, wo ein Leckerli ist.
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