Bremen - Wie lässt sich die menschliche Motorik auf Roboter übertragen? Welche Geheimnisse verbergen sich in der Tiefsee? In zwei neuen Projekten von „Nordbord Bremen“, dem Wissenschaftsclub im Universum (Wiener Straße) gehen Nachwuchsforscher von zehn bis 19 Jahren ab Februar spannenden Fragen nach. Die gemeinsame Initiative der Arbeitergeberverbände Nordmetall und AGV Nord sowie des Universums will jungen Tüftlern und Entdeckern die Möglichkeit bieten, „sich ganz praktisch mit Themen aus Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik zu beschäftigen“, heißt es.
Mehr als 71 Prozent der Erdoberfläche sind von Ozeanen bedeckt – und das tiefe Blau hält unzählige Phänomene für die „Nordborder“ im Projekt „Dem Meer auf den Grund gehen: Meeresforschung und -technik“ bereit. Ab Mittwoch, 8. Februar, sollen sie jeden zweiten Mittwoch von 16.30 bis 18.30 Uhr unter anderem erfahren, in welchem Zusammenhang das kühle Nass mit dem Klima steht und wie U-Boote konstruiert sein müssen, um den enormen Druckverhältnissen in der Tiefsee standzuhalten.
Eine Woche später, am 15. Februar, startet das Projekt „Mehr als nur Bewegung: Mobilität“, das ebenfalls jeden zweiten Mittwoch zur selben Zeit stattfindet. Hier geht es um die Rolle, die Mobilität im Verkehr, Transport und Internet spielt. Die Nachwuchswissenschaftler erforschen, wie es sich anfühlt, wenn die eigene Beweglichkeit eingeschränkt ist und wie die Umgebung gestaltet sein muss, damit man trotzdem zurechtkommt. Die Teilnahme ist kostenlos und auf jeweils 20 Plätze begrenzt. Voraussetzung für die Anmeldung sei eine vorherige, ebenfalls kostenlose Registrierung auf der Homepage des Wissenschaftsclubs im Universum.
