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NWZonline.de Region Bremen

Medizin: Kampf gegen hohe Infarktrate

23.02.2017

Bremen Herzerkrankungen und Herzinfarkte zählen immer noch zu den häufigsten Todesursachen. Das Land Bremen weist im Bundesvergleich eine überdurchschnittlich hohe Herzinfarktrate auf – mit 73 Todesopfern auf 100 000 Einwohner. Zugleich ist die Hansestadt eine Diaspora in der Herzforschung. Das soll sich ändern. Die Stiftung Bremer Herzen finanziert eine Professur zur Erforschung und Prävention von Herzerkrankungen.

„Wir wollen den Kampf gegen die hohe Herzinfarktrate aufnehmen und Bremen zur Herzkümmerer-Stadt machen“, sagt Professor Rainer Hambrecht, Chefarzt der Kardiologischen Klinik am Klinikum Links der Weser und Vorsitzender der Stiftung Bremer Herzen. Und so wird erstmals eine medizinische Professur am Standort Bremen ins Leben gerufen – mit dem Ziel, die Forschung und Ausbildung auf dem Gebiet der Herz-Kreislauf-Erkrankung am Herzzentrum zu intensivieren.

Die Stiftungsprofessur übernimmt Prof. Dr. Harm Wienbergen, der vom Herzzentrum Heidelberg-Ludwigshafen an die Weser gekommen ist. Wienbergen ist auch Leiter des Bremer Instituts für Herz- und Kreislaufforschung (BIHKF), das 2013 von der Stiftung Bremer Herzen gegründet wurde. „Universitätsmedizin erleichtert die Anwerbung von qualifizierten Mitarbeitern“, sagt Hambrecht.

Die Stiftung will die Öffentlichkeit aufklären, für den Kampf gegen den Herzinfarkt sensibilisieren. Dafür wurden bereits einige Präventionsprojekte ins Leben gerufen.

Mit der Stiftungsprofessur soll die kardiologische Forschung im Land Bremen vorangetrieben werden. Wienbergen zählt die Erforschung der optimalen Behandlung von Herzerkrankungen und Herzinfarkten sowie die Vorbeugung und Verminderung von Risikofaktoren zu den Schwerpunkten seiner Arbeit.

Jetzt sollen Studien erfolgen, wie Herzerkrankungen im klinischen Alltag behandelt werden. Ein Beispiel sei das Bremer Herzinfarktregister, eine Studie der Stiftung, in der alle Herzinfarkt-Patienten eingeschlossen werden. Bisherige Studien zeigten unter anderem, dass mehr als die Hälfte der Patienten mit Herzschwäche (54 Prozent) einen Eisenmangel aufweisen.

Derzeit ist eine Studie in Arbeit, in der es um die effektive Verringerung von Risikofaktoren geht. Ergebnisse sollen laut Wienbergen im April vorgestellt werden.

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