Bremen - Der Raumtransporter ATV, die Trägerrakete Ariane, diverse Satelliten: Bremen ist immer dabei, wenn irgendetwas ins All transportiert wird. Und nicht nur das: Auch jede Airbus-Maschine fliegt mit wichtigen Bauteilen, die in der Hansestadt produziert werden.
„Luft- und Raumfahrt sind Erfolgsfaktoren für den spannenden Industriestandort Bremen“, sagt Wirtschaftssenator Martin Günthner (SPD). Die Hochtechnologiebranche hat neben den global aufgestellte Unternehmen – Astrium, Airbus und OHB – jede Menge Mitspieler an der Weser. Über 140 Betriebe mit rund 12 000 Beschäftigten sowie 20 Forschungseinrichtungen bilden in Bremen und dem Umland ein „bedeutendes Kompetenzfeld“ mit einem Jahresumsatz von mehr als zwei Milliarden Euro.
Mit dem Pfund will Günthner wuchern – unter anderem bei der Internationalen Luftfahrtausstellung, der „ILA Air Show“ vom 11. bis 16. September in Berlin. Dort vermarktet Bremen seine geballte Kompetenz gemeinsam mit Hamburg auf einem 450 Quadratmeter großen Stand in Halle 3 (Stand 3 304). Den Messeauftritt organisiert die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Bremen (WFB) gemeinsam mit dem Branchennetzwerk Aviabelt und dem norddeutschen Luftfahrtverband Hanse- Aerospace. 24 Aussteller sind auf dem Stand mit vertreten.
Dazu zählen unter anderem der Ingenieurdienstleister „P3 Voith Aerospace“, der mit rund 900 Mitarbeiter zu den größten in der Luftfahrtbranche zählt und sich nach eigenen Angaben „um die gesamte Prozesskette bis hin zur Verschrottung der Flugzeuge kümmert“ und das Unternehmen Atlas Air Service, das unter anderem Flugzeuge wartet und Pilotentrainingsprogramme durchführt. Auch das Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung (IFAM), das Faserinstitut Bremen und das Bremer Institut für Produktion und Logistik (Biba) sind in Berlin vertreten.
