Bremen - Ein Insasse der Bremer Justizvollzugsanstalt (JVA) soll Kontakt zu zwei Mithäftlingen gehabt haben, die nach ihrer Entlassung möglicherweise zum Kampf nach Syrien gereist sind. Der Verdacht auf ein salafistisches Netzwerk in der JVA Bremen sei dem Generalbundesanwalt zur Prüfung übermittelt worden, sagte am Dienstag eine Sprecherin der Innenbehörde.
Nach einem Bericht von Radio Bremen geht es um den Verdacht der Unterstützung einer terroristischen Vereinigung im Ausland. Der Bremer Gefangene sei als „Emir von Gröpelingen“ bekannt und soll die Männer zur Reise nach Syrien animiert haben. Wo sie sich aufhalten, ist nicht bekannt.
