Bremen - Mehr als 20 000 Besucher, ein grandioses Konzert und ein farbenprächtiges Feuerwerk: Zum 28. Mal fand am Sonntagabend „Musik und Licht am Hollersee“ mit dem Jugendsymphonieorchester Bremen-Mitte statt.
„Wir haben heute so was wie die ,Pastorale‘ von Beethoven durchlebt. Heute Mittag ist die Gewitterfront durchgezogen. Nun können wir den letzten Satz genießen“, sagt Berend Erling, stellvertretender Präsident des Bürgerparkvereins, vor Beginn des Konzertes. Mehrere Tage hatten die Veranstalter Grund zur Sorge. Zum Konzert blieb alles trocken.
Der Bass-Bariton Christoph Heinrich vom Bremer Theater sang unter anderem ein Stück aus Gioacchino Rossinis „Der Barbier von Sevilla“. Dabei untermalte er mit ausdrucksstarker Mimik und viel Körpereinsatz die Musik. Mit der Ankündigung der „Feuerwerksmusik“ von Georg Friedrich Händel machten sich viele Zuschauer, die vor der Bühne standen, auf in Richtung Hollersee. Wie immer startete das Feuerwerk mit unzähligen Effekten dort von einem Floß aus.
Beim Bürgerparkverein war man hochzufrieden. „Alles lief ohne Probleme. Es gab keine erwähnenswerten Schwierigkeiten mit Müll und auch keine Unfälle“, sagte Parkdirektor Tim Großmann. Insgesamt 80 ehrenamtliche Helfer waren im Einsatz, um das Konzert zu ermöglichen.
