• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Bremen

„Wichtig, Haltung an den Tag zu legen“

20.02.2019
Frage: Was ist beim Bremer Konzert zu erwarten – ein Querschnitt aus allen fünf Revolverheld-Alben?
Hansen: Es ist die Tour zum aktuellen Album „Zimmer mit Blick“, aber natürlich spielen wir auch ältere Songs. Es ist die größte und aufwendigste Tour, die wir bisher gemacht haben. Da wird technisch einiges auf die Beine gestellt mit großen Videowalls und Licht.
Frage: Führen mehr Show und mehr Technik weg von der Musik?
Hansen: Natürlich steht die Musik im Vordergrund. Bei einer Arena-Tour geht es auch darum, mit gewissen Showelementen zu unterstützen, dass jeder in der großen Halle das Gefühl bekommen kann, möglichst nah dran zu sein.
Frage: Revolverheld-Sänger Johannes Strate kommt aus Bremen und ist schon vor dem Konzert hier gewesen, weil er beim Projekt „Lauter Werder“ dabei ist. Mal ehrlich, spricht er eigentlich viel von Werder Bremen?
Hansen: Natürlich spricht er viel von Werder, er ist ja auch Botschafter für den Verein.
Frage: Wie finden die anderen das?
Hansen: Wir haben da eine kleine Konkurrenzsituation. Jakob (Schlagzeuger: Jakob Sinn) und ich sind beide HSV-Anhänger. Wir sind ja in den 80ern groß geworden, da war der HSV eine große Nummer. Da war ich als kleiner Junge Feuer und Flamme.
Das hat sich nicht geändert, auch wenn es mal nicht läuft. Ich halte nichts davon, aus irgendwelchen modischen Gründen zu wechseln.
Frage: Als Band engagiert Revolverheld sich auch für soziale Projekte. Auf der Homepage gibt es zum Beispiel Links zu SOS-Kinderdorf, zum WWF und zu den zivilen Seenotrettern von „Sea Watch“, die sich für Flüchtlinge einsetzen. Wie entscheiden Sie sich für die Projekte?
Hansen: Das wird einstimmig entschieden. Man muss das authentisch und gut repräsentieren können. „Sea Watch“ war gerade wieder in den Schlagzeilen, nachdem ein Rettungsschiff mit 47 Flüchtlingen an Bord zunächst keinen Hafen gefunden hat, weil mehrere Länder die Menschen nicht aufnehmen wollten.
Ja, teilweise sind wir da auch empört und sprachlos, was da passiert. Das sind Sachen, die nicht gehen.
Frage: Wie reagieren Sie dann?
Hansen: Zum Beispiel über soziale Medien. Wir haben eine Instagram-Story dazu gemacht, um Stellung zu nehmen. Wir haben nun mal die Möglichkeit, uns zu äußern. Das finde ich wichtig – gerade in heutigen Zeiten, wo die Gesellschaft gespalten ist, wo Rechtspopulisten auf dem Vormarsch sind.
Da ist es wichtig, dass man Haltung an den Tag legt und sich positioniert. Es ist wichtig, dass man sich da nicht wegduckt, sondern aus der Komfortzone rauskommt. Wir leben in einer Demokratie, also haben wir auch die Möglichkeit, Einfluss zu nehmen.
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.