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NWZonline.de Region Bremen

Krankenhaus-Feeling im Haus der Wissenschaft

17.02.2017

Bremen Jens Schulz von der Agentur „Zwo.Acht“ prüft den Halt einiger der 13 Exponate. Er und seine Kollegen haben die Ausstellung „Einfach Wissenswert: Gesundheitswissenschaften“ im Haus der Wissenschaft geplant und aufgebaut, auch in Analogie zum menschlichen Körper. „Das Skelett der Ausstellung sind Stahlgestelle mit den Exponaten. Diese sind durchzogen von Adern, die sie mit Energie versorgen. In unserem Falle sind das Stromleitungen“, sagt er.

Das Exponat vom „Kompetenzzentrum für klinische Studien Bremen“ ist respekteinflößend und lässt Krankenhaus-Feeling aufkommen. Ein Torso mit einem eingeführten Schlauch, angeschlossen an eine kleine Pumpe mit einem durchsichtigen Beutel dran. Damit wird nach einer Operation Luft aus dem Oberkörper abgepumpt, natürlich zusammen mit einer großen Menge Blut. Das stellen drei Gefäße neben dem Aufbau dar.

Der Zeitpunkt der Entnahme des Schlauches muss geschickt gewählt sein. Das kann der Besucher mit einem Programm üben. Der Bildschirm zeigt den Zeitverlauf und die abgepumpte Menge sowie eine rote Ziellinie. Los geht’s. Nach 20 Stunden sieht das Ergebnis gut aus. Behandlungsende. Doch kurz darauf Alarm: Lungenkollaps, Lebensgefahr. Nächste Runde: 80 Stunden, jetzt muss die ganze Luft raus sein. Ist auch so. Alles okay, bis auf eine Infektion. Der Schlauch war einfach zu lange drin.

Die Ausstellung läuft bis zum 22. April im Haus der Wissenschaft, Sandstraße 4. Geöffnet ist montags bis freitags von 10 bis 19 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr.

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