Bremen - Ganz ohne Risiko ist es ja nicht. Aber die Kunsthandwerker aus Bremen und Umgebung wollen es trotzdem wagen und gehen ins Freie. Ins Grüne, um genau zu sein. „Ins Grüne“ heißt sie denn auch, die traditionelle Jahresausstellung des Verbands „Angewandte Kunst Bremen“(AKB) im Park rund um das Haus Riensberg des Focke-Museums (Schwachhauser Heerstraße 240).
Alle Beteiligten hoffen natürlich, dort nicht im Regen zu stehen am Sonnabend, 17. September. In der Zeit von 11 bis 19 Uhr präsentieren die Künstler dann ihre Produkte, Ideen und Unikate. Es ist die bereits 20. Jahresausstellung der AKB-Mitglieder. Der Eintritt dazu ist frei. Alle zwei Jahre ist die Präsentation im Freien zu sehen. „Aus den unterschiedlichsten Gewerken kommend, schaffen die Künstler mit ihren Materialien Glas, Holz, Gold, Papier, Ton, Eisen, Wolle, Silber, Stein, Stoff, Porzellan und Seide Arbeiten, die sich mit der Farbe Grün, mit dem Thema ,Draußen sein‘, auseinandersetzen“, so ein AKB-Sprecher.
Im Freien entstehe nun ein „Ausstellungsraum der besonderen Art“, so eine Museumssprecherin. Neben AKB-Mitgliedern sind am Sonnabend auch 14 Gäste – ebenfalls aus Bremen und dem Umland – mit von der Partie.
Neben der Open-Air-Ausstellung gibt es ein Bühnenprogramm, in dessen Rahmen Künstler und Ateliers sich vorstellen. Unter den AKB-Mitgliedern gebe es „einige Musiker und Schauspieler, die an diesem Tag zeigen, was sie auch noch können“, so der AKB-Sprecher weiter. Bei viel Regen fällt die Veranstaltung „Ins Grüne“ jedoch ins Wasser. Hierzu ist unter
Im Focke-Museum selbst laufen derweil die Vorbereitungen für die neue Sonderausstellung „Oh Yeah!“ über Popmusik in Deutschland. Sie beginnt am 30. September.
Die Museumsmitarbeiter beschäftigt aber auch noch die jüngst beendete Schau „Bremer Frauen-Geschichten“. Die Besucher waren hier aufgerufen worden, auf „ihres Erachtens noch fehlende Frauen-Geschichten“ aufmerksam zu machen. So kam nun beispielsweise die „Marie-Juchacz-Plakette“, die Charlotte Niehaus (1882 bis 1975) für ihre 40-jährige Tätigkeit bei der Arbeiterwohlfahrt 1969 verliehen bekam, in die Sammlung des Hauses.
