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NWZonline.de Region Bremen

Lebensdauer von Elektronik in Windanlagen steigern

20.01.2015

Bremen Wie lange halten Windräder, wie lange drehen sich ihre Flügel? Wissenschaftler der Bremer Universität wollen in einem Verbundprojekt die Restlebensdauer der Leistungselektronik von Windenergieanlagen erforschen – und erhöhen. Ziel ist es, mögliche Schäden vorherzusehen – wichtig für rechtzeitige Wartungsarbeiten.

Das Uni-Institut für elektrische Antriebe, Leistungselektronik und Bauelemente (IALB) arbeitet in dem Projekt mit den Unternehmen Windrad Engineering, Windguard Certification und Freqcon zusammen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert den Verbund über einen Zeitraum von drei Jahren mit 1,1 Millionen Euro. Offizieller Titel des Projekts: „Herstellerunabhängiges Retrofitting und Restlebensdauerbewertung der Leistungselektronik von Windenergieanlagen mit doppeltgespeistem Asynchrongenerator“ – kurz „Wea-Retrofit“.

„Die Lebensdauer der Leistungselektronik in Windenergieanlagen wird entscheidend durch die tatsächlich durchlebten Belastungen bestimmt, denen die Elektronik im rauen Alltag einer Windenergieanlage ausgesetzt ist“, heißt es in einer Darstellung der Uni. „Sie muss sowohl die Belastungen aus dem Wind, Wechselwirkungen verschiedener leistungselektronischer Systeme untereinander als auch die Belastungen aus dem Netz ertragen. Selbst bei Anlagen, die sich innerhalb ein- und desselben Windparks befinden, können diese stark voneinander abweichen.“

Ein Ziel des Verbundprojektes ist es, eine modellbasierte Berechnung der zu erwartenden Restlebensdauer der Leistungselektronik von Windenergieanlagen zu ermöglichen. „Dieser neue Ansatz soll unmittelbar im Labor- und vor allem im Feldversuch erprobt werden, um die Vorhersage von Schäden in der Leistungselektronik zu verbessern“, heißt es.

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