Bremen - „Die Magie des Kaffees“ heißt eine neue Ausstellung, die am Sonntag, 24. April, im Hafenmuseum in der Überseestadt eröffnet wird. Zu sehen sind Malerei und Objekte von Michael Turzer (Schwäbisch Hall). Die Werke sind im Museum im Speicher XI bis zum 12. Juni zu sehen. Zur Eröffnung am Sonntag um 11 Uhr spricht Albrecht Lampe (Hafenmuseum).
Der Maler und Bildhauer Michael Turzer zeichnet sich durch eine „außergewöhnliche Experimentierfreude“ im Hinblick auf die Materialien, die er bearbeitet und deren Möglichkeiten er künstlerisch vielseitig auslotet, aus, wie eine Sprecherin des Museums sagt. Für seine Ausstellung hat er mit selbstgeröstetem und vermahlenem Kaffeepulver gearbeitet, das er in haptischer Form auf das Trägermaterial aufbringt.
Durch verschiedene Röst- und Mahlstufen erzeugt er unterschiedliche Farbschattierungen und Körnungsstufen, die in Verbindung mit Lichteinfall eine räumliche Wirkung entfalten. „Das feucht aufgetragene Granulat bricht während des Trocknens auf, neue Oberflächenstrukturen entstehen“, sagt dazu der Künstler. „Ziel des Kaffeezyklus ist, den Menschen in das Verständnis von Kunst einzubeziehen“, so Turzer.
Der Kaffeezyklus aus 20 großformatigen Arbeiten wird ergänzt durch die aufwendige Objekt-Serie „Kaffeehäuser“, die der Künstler ebenfalls aus präpariertem Kaffeepulver gestaltet.
