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NWZonline.de Region Bremen

WIRTSCHAFT: „Mdexx“-Mitarbeiter kämpfen um ihre Arbeitsplätze

23.10.2009

BREMEN „Ausgegliedert, verkauft, arbeitslos“: Mit diesem Spruchband, Trommeln und viel heißer Suppe trafen sich gestern Vormittag rund 300 Beschäftigte des Maschinenbauers „Mdexx“ zum Warnstreik vor dem Neustädter Betriebsgelände. „Bis auf ein paar leitende Angestellte“ habe die gesamte Schicht mitgestreikt, sagt der Betriebsratsvorsitzende Herbert Strosetzky – immerhin sei jeder zweite Mitarbeiter akut von Kündigung bedroht.

„Die Kapitalseite hat ihre Verlagerungsabsichten an keinem Punkt bisher in Frage stellen lassen. Deswegen wird die Auseinandersetzung weitergehen“, sagte Peter Stutz, Gewerkschaftssekretär der IG Metall, auf der Streikkundgebung. Und weiter: „Wir brauchen Kampfmaßnahmen – und auch die Unterstützung durch Politik und Öffentlichkeit.“ Betriebsratschef Strosetzky ergänzte: „Die Kollegen kämpfen um ihre Arbeitsplätze. Das muss auch Siemens wissen.“

„Mdexx“ wurde Anfang des Jahres zu 80 Prozent durch den Schweizer Investmentfonds CGS übernommen, die die Produktion von Transformatoren und Drosseln nach Tschechien verlegen möchte. Mit dem Plakat „Siemens, lass uns nicht hängen“ appellieren die Beschäftigten nun an ihren ehemaligen Arbeitgeber. Von dem, so Strosetzky, sei nach derzeitigem Stand jedoch allenfalls ein Beitrag zum Sozialplan zu erwarten.

Da sich Betriebsrat und Geschäftsführung nicht einigen können, soll am kommenden Montag, 26. Oktober, vor einer Einigungsstelle am Bremer Arbeitsgericht weiter beraten werden, heißt es.

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