Bremen - Bremen will in die Bildung investieren. Sie sei „ein Schwerpunkt im Bremer Haushalt“, erklärte das Ressort von Bildungssenatorin Claudia Bogedan jetzt im Anschluss an eine Sondersitzung der Deputation für Kinder und Bildung, auf der über die Aufstellung der Haushalte 2016/17 informiert wurde.
Insgesamt umfasst der Haushalt des Ressorts den Angaben zufolge 812 Millionen Euro für 2016 (für den Bereich Bildung – ohne zentrale Dienste – 589 Millionen Euro; für den Bereich Kindertagesstätten 189 Millionen Euro) sowie 836 Millionen Euro für 2017 (für den Bereich Bildung 613 Millionen Euro; für den Bereich Kita 199 Millionen Euro).
„Wir müssen mit knappen Ressourcen umgehen und konnten dennoch Mittel für die die weitere Stabilisierung unseres Bildungssystems mobilisieren“, sagte Bogedan. So sei es gelungen, die Bafög-Entlastungsmittel im Haushalt für Kinder und Bildung zu verankern. Sie kommen dem Personalbudget zugute, hieß es. Konkret würden unter anderem die Schulsozialarbeit (45 Stellen in sogenannten Vollzeiteinheiten) abgesichert und die Lehrerversorgung im Bereich „Lernen, Sprache und Verhalten“ (26 Vollzeiteinheiten) verbessert.
Zum 1. August – zum neuen Schuljahr also – werden 26 weitere Stellen zur „Verstärkung der Inklusion im Rahmen der Zuweisungsrichtlinie in den Schulen zur Verfügung gestellt“. Der Ganztagesausbau werde mit acht zusätzlichen offenen Ganztagsgrundschulen fortgeführt. Hierfür und für die Modernisierung der Schulgebäude sind 27,35 Millionen Euro für das laufende Jahr sowie 30,26 Millionen Euro für 2017 eingeplant. W-Lan an Schulen soll ebenfalls ausgebaut werden.
