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NWZonline.de Region Bremen

FREIZEIT: Mit dem Stadtplan auf Mördersuche

23.08.2007

BREMEN „Dem Täter auf der Spur“ – der eine oder andere kennt diese Reihe des Krimi-Experten Jürgen Roland sicher noch. Bei dem TV-Straßenfeger ermittelten die Zuschauer live. In Bremen dürfen Krimi-Fans nun auch direkt ins Geschehen eingreifen – bei Straßenkrimis.

Der Oldenburger Heiko Sakel bietet Straßenkrimis schon seit einem Jahr in seiner Heimatstadt an. Mit großem Erfolg: Dreimal im Monat gehen dort „Ermittler“ zu Fuß mit Stadtplan und Handy auf Mördersuche. Nun wagt der 38-Jährige den Sprung über die Landesgrenze. „Bremen liegt nah, das lässt sich organisatorisch gut handhaben“, hat sich der gelernte Diplom-Kaufmann aus der Tourismuswirtschaft gedacht.

In Bremen wird zunächst der von Sakel geschriebene Straßenkrimi „Der Baulöwe hat ausgebrüllt“ gespielt – mitten in der Innenstadt. In Oldenburg jagen die Laien-Kriminalisten schon dem Mörder aus dem zweiten Fall mit dem Titel „Tod einer Hausfrau“ hinterher.

Die Idee zu den Straßenkrimis hat Sakel aus Frankfurt, wo er mehrere Jahre gearbeitet hat, mitgebracht. Dort gibt es die „City Games“. „Ich fand die Idee so toll, dass ich das hier auch versuchen wollte“, sagt der Event-Spezialist. Mit acht Bekannten und dem toten Baulöwen ging es im August 2006 los.

Parallel zu Bremen startet sein Straßenkrimi gerade auch in Nürnberg. Dort lebt Sakels Schwester Meike. Und sie zieht die Krimis bei den Franken auf. Wer in Bremen auf Verbrecherjagd gehen möchte, ergattert vielleicht noch einen Platz als Ermittler für den 22. September oder 13. Oktober (jeweils 14 Uhr). Weitere Termine sind geplant, versichert Sakel.

Er sucht derzeit Mitwirkende für die Straßenkrimis. Interessierte können sich ebenso wie potenzielle Spürnasen unter 0441-340 4593 an Sakel wenden (info@strassenkrimi.de).

Erfahrungen sind dafür nicht notwendig. „Aber spontan sollten die Schauspieler sein, improvisieren können und einfach Spaß an der Sache haben“, so Sakel. Übrigens, eine Leiche muss niemand spielen. Darauf verzichtet der 38-Jährige, der zu den Terminen zwei Teams mit drei bis sechs Ermittlern in Abständen losschickt. Dafür macht er sie mit dem Fall vertraut und stattet sie mit Klemmbrett, Kuli, Handschellen, Visitenkarten, Taschenlampe, Stadtplan und Handy aus.

Einen ersten Zeugenhinweis gibt es auch. Und schon machen sich die „Kommissare“ auf die Suche nach dem Mörder.

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