Bremen - An die 80 Zelte stehen in Reih und Glied am Werdersee. Ausgestattet mit Feldbetten für bis zu zehn Personen beherbergen sie eine Woche lang mehr als 700 Jugendliche und Betreuer. Das sechste Landeszeltlager der Jugendfeuerwehr Bremen hat begonnen – mit Teilnehmern aus neun Bundesländern.

Seit Sonnabend herrscht Trubel auf dem Platz. Die Jugendfeuerwehren aus ganz Deutschland haben sich eingefunden, um sich in Wettbewerben zu messen und alte sowie neue Freunde zu treffen. Tyrone Nwaki ist zum ersten Mal dabei. Seit drei Jahren ist er bei der Freiwilligen Jugendfeuerwehr Burgdamm. Auch, wenn aus seinem Freundeskreis keiner bei der Feuerwehr ist, schätzt er vor allem die Kameradschaft. Dem 17-Jährigen ist jetzt schon klar: „Ich möchte nach der Jugendfeuerwehr auf jeden Fall weitermachen.“ Nun heißt es aber erstmal Gleichgesinnte treffen und Spaß haben.

Am ersten Tag mussten die Gruppen wegen eines Unwetters in der anliegenden Turnhalle untergebracht werden. Zuvor waren schon 1000 Sandsäcke abgepackt und die Zelte gesichert worden. Am Sonntagvormittag sah es besser aus, und die 40 Gruppen konnten sich bei mehreren Wettbewerben messen, die Geschicklichkeit, Kraft und Ausdauer erfordern – etwa das Spiel ohne Grenzen oder das Knotenlösen ohne das Seil loszulassen.

In den nächsten Tagen können bei den Wettbewerben weitere Punkte gesammelt werden. Am Freitag folgt dann die Abschlussfeier mit Siegerehrung.