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NWZonline.de Region Bremen

PROJEKT: Museum für sein Konzept ausgezeichnet

09.02.2006

BREMEN Das Paula-Modersohn-Becker-Museum besteht seit 1927. Jetzt wurde die Idee dahinter ausgezeichnet.

von ralf sussek BREMEN - In der deutschen Nationalmannschaft für die Fußball-Weltmeisterschaft stehen fünf Bremer! Illusion? Nein, Realität. Wenn die Mannschaft auch 365 Spieler umfasst. Die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ soll den Besuchern und Zuschauern der Fußball-WM den Gastgeber als ein Land der Ideen präsentieren. Und macht das mit den Siegern des Wettbewerbs „365 Orte im Land der Ideen“.

Was wurde hier nicht alles erfunden, um einen Siegeszug um die Welt anzutreten. Das Neopor, eine Weiterentwicklung des 1952 von BASF entwickelten Styropors. Das Musikformat MP 3 vom Fraunhofer-Institut in Erlangen. Das Auto von Carl Benz. Die Aspirintablette, als Felix Hoffmann 1897 bei Bayer nach einem Rheumamittel für seinen Vater suchte. Der neuzeitliche Buchdruck von Johannes Gutenberg. Den Computer „Z 1“, einen frei programmierbaren Rechner, konstruierte Konrad Zuse 1938. Der Nachfolger „Z 3“ gilt heute als erster voll funktionsfähiger Computer. Terra Elast, ein wasserdurchlässiger Straßenbelag, mit dem Aquaplaning der Vergangenheit angehört. Gummibärchen (1922), die Currywurst (1949), und, und, und...

Eine der fünf ausgezeichneten Bremer Ideen ist eine Institution: Das Paula Modersohn-Becker Museum in der Böttcherstraße. Es ist das erste Museum seiner Art gewesen, das sich aussschließlich dem Werk einer Malerin widmet. Und das bereits seit der Gründung 1927.

Jeweils ein Tag des Jahres ist einem Preisträger des Wettbewerbs vorbehalten. Gestern, am 130. Geburtstag der Namenspatronin, erhielt das Paula Modersohn-Becker Museum die Auszeichnung überreicht. „Wir wollen gute Gastgeber sein, überzeugen mit Ideen und Kreativität“, sagte Bremens Bürgermeister Jens Böhrnsen (SPD) gestern. Und meinte wohl Deutschland und Bremen. Museumsdirektor Dr. Rainer Stamm nutzte die Gelegenheit, der Stadtgemeinde und der Sparkasse Bremen zu danken, die „die Dynamik des Museums mittragen“.

Eine Dynamik, die zur Auszeichnung geführt haben dürfte. Für den Wettbewerb hatten sich deutschlandweit über 1200 Einrichtungen aus den Bereichen Kultur, Soziales, Sport, Technik, Wirtschaft und Wissenschaft beworben.

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