• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
Theresa May: Abstimmung zum Brexit-Deal verschoben
+++ Eilmeldung +++
Aktualisiert vor 11 Minuten.

Britisches Parlament
Theresa May: Abstimmung zum Brexit-Deal verschoben

NWZonline.de Region Bremen

Mutmaßlicher Täter hatte Kontakt ins Rotlichtmilieu

24.08.2016

Bremen In dem Prozess wegen Vergewaltigung und Freiheitsberaubung gegen Pawel P. vor dem Bremer Landgericht wird der Tathergang langsam erhellt. P. soll in der Nacht vom 18. auf den 19. Februar dieses Jahres seine 22-jährige schwangere Ex-Freundin brutal missbraucht haben. Am Montag wurde deutlich: Die Polizei wurde von der Vermieterin und einem weiteren Mann alarmiert, der bei dieser ebenfalls eine Wohnung in Bremerhaven gemietet hat.

Nachdem P. die Geschädigte bereits bedroht, geschlagen und in hohem Maße eingeschüchtert haben soll, fuhren beide in die Wohnung des erwähnten Mannes. Laut Aussagen des Opfers wollte P. sie zu der Behauptung zwingen, die Blessuren habe sie nach einen Überfall von zwei Bulgaren davongetragen.

Die 22-Jährige habe während des Gesprächs mit dem Kopf geschüttelt, wenn P. es nicht sah, so die Polizeiberichte. Einmal habe die Geschädigte ganz leise um Hilfe gebeten. Sie werde geschlagen und könne nicht aus der Wohnung. Sie war den Aussagen zufolge so stark eingeschüchtert, dass sie keinen Fluchtversuch unternahm, sondern mit P. in dessen Wohnung zurückkehrte.

Sie hatte weder Bargeld noch einen Pass und auch kein Handy. Das wurde ihr bei der Ankunft in Deutschland abgenommen, wo sie von P. als Prostituierte vermittelt wurde. Nach der Rückkehr folgten dann die weit schwereren Gewalttaten.

Erst am nächsten Tag ging der Zeuge zusammen mit der Vermieterin zur Polizei. Da er Angst um sich und seine Kinder hat, wäre am liebsten gar nicht im Protokoll aufgetaucht. Er betonte, dass P. äußerst aggressiv sei und Kontakte zum Rotlichtmilieu habe. Die Vermieterin händigte der Bremerhavener Polizei schließlich einen Schlüssel für die Wohnung aus. In der Wohnung fanden die Beamten die Frau im Bett und forderten sie mit einfachen Worten und Gesten auf, mit auf die Wache zu kommen. Dort verhörten sie sie fünf Stunden mit Hilfe von polnischsprechenden Polizeikollegen.

Der Prozess wird am Dienstag, 30. August, um 9.30 Uhr fortgesetzt.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.