Bremen - Die Weichen für einen Neubau mit zusätzlichen Klassen- und Fachräumen in der Oberschule Kurt-Schumacher-Allee sind gestellt: Aus einem von Immobilien Bremen im Auftrag der Bildungssenatorin ausgeschriebenen Architektenwettbewerb für die Erweiterung der Einrichtung sind zwei der acht eingereichten Entwürfe als Sieger hervorgegangen. Beide kommen somit für eine Realisierung in Betracht.

Die sechsköpfige Jury unter dem Vorsitz von Prof. Katja-Annika Pahl (Hochschule Bremen), der auch Senatsbaudirektorin Prof. Iris Reuther und Ortsamtsleiterin Karin Mathes angehörten, hat zwei erste Preise zu vergeben. Sie gingen an das Architektenbüro Feldschnieders + Kister BDA sowie an die Arbeitsgemeinschaft der Büros Schulze Pampus Architekten und Planungsgruppe Gestering Knipping de Vries.

Mit beiden Bremer Büros sollen im Januar Verhandlungsgespräche geführt werden, damit diese ihre Wettbewerbsbeiträge konkretisieren.

Im Anschluss daran fällt ein Auswahlgremium die Entscheidung, welches Büro den Planungsauftrag erhält. Für die Realisierung des Projekts stehe ein gedeckeltes Budget in Höhe von 5,48 Millionen Euro zur Verfügung, sagte ein Sprecher von Immobilien Bremen.

Alle Wettbewerbsergebnisse werden bis Freitag, 3. Januar, im Foyer des Verwaltungsgebäudes von Immobilien Bremen (Theodor-Heuss-Allee 14) präsentiert. Die täglich bis 16 Uhr geöffnete Ausstellung bleibt an Wochenenden und Feiertagen geschlossen, heißt es.