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NWZonline.de Region Bremen

Eine Musikcassette und ihre Folgen

16.12.2019
Frage: Fangen wir mal ganz vorne an: Wie sind Sie eigentlich zur Musik gekommen?
Santos: Meine Mama und mein Papa sind beide Musiker, sie haben mir das mitgegeben. Mit drei Jahren habe ich eine Michael-Jackson-Cassette bekommen. Und von da an wusste ich, dass ich Musik machen will. Also, es liegt an Michael, Mama und Papa.
Frage: Welche Instrumente spielen Sie?
Santos: Klavier, seit ich sechs Jahre alt war. Und ich produziere, mache also die Arbeit am Computer.
Frage: Sie schreiben nicht nur für sich, sondern auch für andere Künstler. Was macht mehr Freude – Songs für andere zu komponieren oder sie selbst zu singen?
Santos: Songs für sich selbst zu schreiben ist am persönlichsten. Und sie dann live auf der Bühne zu spielen! Es ist aber auch sehr, sehr spannend, sich in andere Personen hineinzuversetzen.
Frage: Es geht ja auf Weihnachten zu, da darf man sich etwas wünschen. Also – mit wem würden Sie denn gerne einmal zusammenarbeiten?
Santos: Sarah Connor! Sie ist eine unglaubliche Sängerin. Wir hatten gerade zwei Konzerte zusammen. Und wir kommen auch aus der gleichen Region . . .
Frage: Sie wurden am 7. Januar 1993 in Bremen geboren, haben hier aber nicht lange gelebt.
Santos: Nur neun Monate…
Frage: Verbinden Sie trotzdem etwas mit Bremen?
Santos: Ich bin Werder-Fan – schon mein Leben lang! Meine Eltern sind es auch schon immer. Mit Werder hat man auch immer Sympathiepunkte. Zuletzt hieß es auch: „Ach, Du Armer. . .“ Mein Lieblingsspieler übrigens war immer Marco Bode.
Frage: Sie sind auf Mallorca aufgewachsen, haben dann zwei Jahre in Köln gelebt und wohnen jetzt in Berlin. Gibt es trotzdem etwas typisch Bremisches an Nico Santos?
Santos: Als ich nach Köln gezogen bin, sagten mir viele, dass ich sehr norddeutsch rede. Für mich war das das einzige Deutsch, das ich kenne!
Frage: Ihr Vater Egon Wellenbrink ist ja zuerst als „Buten-un-binnen“-Wetterfrosch „Egon Wetterbring“ in und um Bremen bekannt geworden – und hat dann in der Zeit von 1989 bis 1999 mehr als 130 Werbespots für Melitta gedreht. Als „Melitta-Mann“ war er deutschlandweit berühmt. Wann wurde Ihnen klar, dass Sie eine Werbe-Ikone zum Vater haben?
Santos: Das war 1998, da lief „Star Wars“ im Fernsehen – für mich aber zu spät. Also wurde das aufgenommen, damals noch auf Videocassette. Ich habe mir die Cassette angeschaut, und in der Werbung kam dann Papa. Das war schon crazy. Jahre später – in Köln – habe ich gekellnert und musste ein Schild mit der Aufschrift „Herr Wellenbrink“ tragen. Auf den Namen haben mich alle angesprochen!
Frage: Apropos Namen – wie sind Sie eigentlich von Wellenbrink auf Santos gekommen?
Santos: Der Name kommt von dem Latin-Sänger Romeo Santos, der mit seiner Band „Aventura“ den großen Hit „Obsesión“ hatte. Dieses Lied habe ich als Kind immer nachgesungen. „Wellenbrink“, das konnten meine Mitschüler in Spanien nicht aussprechen. Und so nannten meine Kumpels mich immer „Santi“ oder „Santos“.
Frage: Am 22. März 2020 treten Sie in Bremen auf.
Santos: Ich freue mich sehr auf das Konzert in Bremen! Wir wollen ‘ne Riesenshow auf die Beine stellen, ich freue mich mega, bald wieder auf Tour zu sein.
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