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NWZonline.de Region Bremen

Nordlichter im Süden ein Renner

05.10.2011

BREMEN Auch wenn viel von Turbulenzen am Finanzmarkt zu hören ist, scheint ganz offensichtlich dennoch reichlich Kapital vorhanden zu sein, das investiert werden will. Am besten in Bremen. Gründe dafür liefern derzeit auf der größten Leitmesse für Gewerbeimmobilien, der „Expo Real“ in München, 20 Unternehmen und Institute aus Bremen und Bremerhaven.

„Von Krise gibt es keine Spur“, sagt Wirtschafts-Staatsrat Heiner Heseler in seiner offiziellen Begrüßung. Bremen und Bremerhaven hätten viel zu bieten: Gute Projekte mit hoher Dynamik, reichlich attraktive (Logistik)-Flächen und den Glauben an zukunftsweisende Technologien. Man habe geschafft, eine Basis mit einer guten wirtschaftlichen Entwicklung zu legen. Vor allem die Überseestadt bleibt einer der dynamischen Treiber.

An der „Hafenkante“ soll es zu Beginn des kommenden Jahres mit der Bebauung starten, am anderen Ende der Überseestadt engagiert sich die Firma Siedentopf weiterhin rund um das Kaffeequartier. Ein Steigenberger-Hotel und ein Varieté sind in der Realisierung. Zudem zieht die WPD AG in den neuen Stadtteil.

Die Windbranche nimmt damit auch in der Überseestadt an Fahrt auf – und platziert sich an prominenter Stelle. Einer der Pioniere der Branche, die Reetec von Detlef Lindenau, wird zudem seinen Standort in der Überseestadt vergrößern. Wie Lindenau auf der „Expo Real“ bekannt gab, zieht sein Unternehmen vom Speicher 17 in die Konsul-Smidt-Straße. Für 5,7 Millionen Euro wird dort ein neues dreistöckiges Gebäude samt Verwaltung und Produktion entstehen. Reetec beschäftigt in der Überseestadt 150 Mitarbeiter, europaweit 250 – Tendenz steigend.

Wohin man auf dem Messestand auch schaut: Die Werbung für das kleinste Bundesland scheint aufzugehen. Gespräche in kleinen Sitzgruppen, an Stehtischen, an der zentralen Bar. „Habt ihr das schon gesehen, die Überseestadt in Bremen? Die haben da einfach ein Hafenbecken zugeschüttet und jetzt ist es ein Selbstläufer.“ Die Überseestadt bleibt eines der Zugpferde auf dieser „Expo Real“.

Ob man an die Isar fahren, müsse, um Bremen zu vermarkten? Ja, da sind sich alle einig. Denn das Netzwerken hier sei Gold und viele Male tatsächlich auch Geld wert.

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